Testosteronmangel

Inhaltsverzeichnis

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Klassifikation

ICD-10: E29.1 (Hodenunterfunktion); E34.9 (Endokrine Störung, nicht näher bezeichnet)
ICD-11: 5A81.1 (Testikuläre Hypofunktion); 5A61.2 (Gonadotropin-Mangel)

Ursachen

Ursachen & begünstigende Faktoren

  • natürliche Alterung
  • genetische Disposition
  • Streß
  • Übergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Ernährungsfehler
  • Schlafmangel
  • Umweltbelastungen
    • Endokrine Disruptoren
    • u.v.a.

Therapie

Orthomol

Orthomolekulare Medizin

Voraussetzung für eine Besserung oder Heilung ist es immer, dem Organismus das zu geben, was er zur normalen Funktion braucht. Das heißt, Mängel an Mikronährstoffen müssen alle erkannt und effektiv behoben werden. Dabei bedarf es einer Menge Fachwissen aus der Orthomolekularmedizin und zuverlässiger Laboruntersuchungen. Wenden Sie sich deshalb unbedingt an einen in diesen Dingen erfahrenen Therapeuten, der Ihre Mängel gezielt aufdecken und mit Ihnen einen individuellen Substitutionsplan erstellen kann.

Die blinde Einnahme irgendwelcher Nahrungsergänzungsmittel ohne genaue Kenntnis der eigenen Mängel und ohne fachliche Beratung ist nicht sinnvoll und kann in Einzelfällen sogar schaden!

Am häufigsten werden folgende Mängel in unterschiedlichem Ausmaß gefunden und bedürfen der individuell dosierten Substition:

Magnesium und Zink immer getrennt mit einem Abstand von 1-2 Stunden einnehmen!

Die Stoffe verbinden sich sonst im Darm zu einem Komplex, der nicht ins Blut aufgenommen werden kann.

Zink sollte nur bei einem nachgewiesenen Mangel und nur so lange wie nötig substituiert werden. Hierzu sind regelmäßige Vollblutanalysen notwendig.

Eine Zinküberladung führt zu erhöhten Entzündungsmarkern, kann den Blutdruck erhöhen, die Gefäße verengen und die Verfügbarkeit von Kupfer u. Magnesium reduzieren. Insgesamt steigt so das Risiko für Atherosklerose u. Herz-Kreislauferkrankungen!


Quellen:
[1] Das T, Ahongshangbam R, Chabungbam R, Singh KB. The Dual Edge of zinc: linking excessive intake to obesity, diabetes, hypertension, and cardiovascular risks. Acta Biochim Pol. 2025 Dec 11;72:15550. doi: 10.3389/abp.2025.15550. PMID: 41459237; PMCID: PMC12738369.

z.B. Magnesioform® 150 basisch-organisch ⇒ 2 x tgl. 1 Kps.

Magnesium und Zink immer getrennt mit einem Abstand von 1-2 Stunden einnehmen!

Die Stoffe verbinden sich sonst im Darm zu einem Komplex, der nicht ins Blut aufgenommen werden kann.

GMUUm Ihre individuellen Mikronährstoffmängel aufzudecken und eine effektive Substitutionstherapie einzuleiten bieten wir Ihnen unsere Ganzheitsmedizinische Untersuchung an.

→ Regelmäßige Bewegung aller Art ist unerlässlich für die Funktion des gesamten Hormonhaushalts!

Hier nur einige Hinweise aus dem SMART-Eating. Individuelle Empfehlungen erhalten Sie im Rahmen Ihrer Ganzheitsmedizinischen Behandlung.

günstige Nahrungsmittel

  • Haferflocken
  • Kürbis
  • Petersilie
  • Brennnesselsamen
  • Maca-Wurzel (Lepidium meyenii)
  • Chili
Folgende Nahrungsmittel sollten zunächst gemieden und bei Besserung nur in geringen Mengen verzehrt werden:
  • Haushaltszucker
  • Süßigkeiten
  • Fast Food
  • alles Frittierte (Pommes, häufig Schnitzel in der Gastronomie etc…)
  • Fertigbackwaren
  • Weißbrot
  • Cornflakes
  • Chips
  • u.a.

Alternativen: Vollkornprodukte, Quinoa

Obst enthält heute kaum noch verwertbare Vitamine o. Mikronährstoffe, dafür aber Unmengen an Fruchtzucker (Fruktose).
Fruktose ist für den menschlichen Stoffwechsel nicht verwertbar und wird in der Leber zu Fett umgewandelt und dort oder im Fettgewebe abgelagert. 

Übermäßige Fruktosezufuhr ist die Hauptursache für Leberverfettung, Insulinresistenz, Diabetes mellitus Typ 2, „metabolisches Syndrom“ und alle daraus entstehenden Folgeerkrankungen! 

„Five a day keeps the doctor away“ ist ein Slogan der Nahrungsmittel- und der Pharmaindustrie. Lassen Sie sich nicht länger für dumm verkaufen!

Alternativen: Gemüse (außer Soja)

  •  
  • Die in Soja enthaltenen Isoflavone (Phytoöstrogene) können Östrogenrezeptoren besetzen. Da sie jedoch nicht so stark wirken wie körpereigenes Östrogen, kann dies bei empfindlichen Personen zu einem Ungleichgewicht führen, das die Talgproduktion anregt.
  • Insbesondere Sojamilch beeinflußt den Insulin- und den IGF-1-Spiegel, was ebenfalls die Akneentstehung fördern kann.

Alternativen: Mandelmilch

  • Tiermilch (Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch…)
  • Joghurt, Quark, Frischkäse, Sahne, Sauerrahm etc.
  • Milchschokolade
  • Milchreis
  • Molkenprotein in „Fitness-“ oder Abnehmprodukten
  • Sojamilch (s.o.)

Alternativen: Nuß-/ Mandelmilch, gereifter Hartkäse, Reis-, Hanf-, Erbsenprotein, Bitterschokolade (mind. 70% Kakao)

  • Fleisch
  • Eier

Alternativen: Seefisch (Lachs, Hering, Makrele, Thunfisch) max. 2x pro Wochen (wegen der Belastung durch Schwermetalle, Pestizide u. Mikroplastik!)

  • Sonnenblumenöl
  • Sojaöl
  • Palmöl
  • Schmalz
  • Kokosfett

Alternativen: Leinöl, Walnußöl, Rapsöl, Avocado, Nüsse, Chia-, Hanfsamen, geschrotete Leinsamen

  • Softdrinks (Cola, Limonaden, Fertigschorlen…)
  • Alkohol

Alternativen: Wasser, schwarzer Kaffee (ohne Milch, Sahne etc.!), (grüner) Tee ungezuckert, alle Kräutertees

Vermeiden Sie unbedigt Blutzuckerspitzen!

Eine nachgewiesener Insulinresistenz muß auf jeden Fall behandelt werden. Aber auch bei normalem HOMA-Index sollte auf eine entsprechende Ernährungsweise geachtet werden, um die Entwicklung einer Insulinresistenz von vorn herein zu vermeiden.

Phytotherapie

Phytotherapie

  • Sanomucin® (Helixor) ⇒ 1xtgl. 2 Tbl.

Informationsmaterial

Quellen

  1. Fraile-Martínez Ó, Ortega MA, García-Montero C. Understanding the Secular Decline in Testosterone: Mechanisms, Consequences, and Clinical Perspectives. Int J Mol Sci. 2026 Jan 9;27(2):692. doi: 10.3390/ijms27020692. PMID: 41596342; PMCID: PMC12841019.
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