Definition
Zustände, in denen die Emotion Angst vorherrscht und das Denken und Handeln so beeinflußt, das sich Konsequenzen für das Alltagsleben oder die individuelle Fortentwicklung ergeben. [Schreck N., 2021]
Eine Angststörung ist wie...
→
Ein fataler Irrtum
Eine Angststörung ist wie eine Autoimmunerkrankung, bei der das uns eigentlich schützende Immunsystem nicht mehr nur gegen eindringende Erreger von außen vorgeht, sondern sich plötzlich auch gegen körpereigenen innere Strukturen richtet. Bei der Angststörung versucht der Verstand, der sonst die Dinge im Außen bewertet und ggf. zu bekämpfen versucht, plötzlich gegen die eigenen inneren Emotionen und die ganz natürlichen körperlichen Reaktionen, die sie hervorrufen, vorzugehen. Er bewertet die Angst nun als etwas das eigene Ich bedrohende (natürlicherweise warnt die Angst, den Verstand vor Gefahren im Außen und trägt so zum Eigenschutz bei!) und beginnt, sie bekämpfen zu wollen. „Die Angst muß weg!“ lautet nun fälschlicherweise das Lebensmotto, was genauso absurd ist wie analog bei Autoimmunerkrankungen die Aussage „das Immunsystem muß weg!“. Mit zunehmender Dauer der Angsterkrankung wächst die Erfahrung, daß sich eine Emotion nicht wegdenken oder auf Dauer unterdrücken läßt. Es entsteht die Angst vor der Angst und damit ein Teufelskreis der zunehmenden Verstrickung im Irrglaube, die Emotion Angst an sich sei die Ursache allen Übels, die es zu beseitigen gelte.
Häufigkeit
Innerhalb eines Jahres erkrankt durchschnittlich eine von fünf Frauen und einer von 11 Männern an einer Angststörung.
Klassifikation
Einteilung nach westlicher Schulmedizin:
Generalisierte Angststörung (ICD-10: F41)
ICD-11: 6B00
- ständige Sorge und Angstgefühle, unaufhörliches Grübeln über angstbesetzte Lebensbereiche, Hyperarousal
- Dauer mindestens 6 Monate
Panikstörung (ICD-10: F41.0)
ICD-11: 6B01
Anfallsweise auftretende Angst mit ausgeprägten vegetativen Symptomen (Herzklopfen, Schwitzen, Zittern, Schwindel, Brustschmerz, Erstickungsgefühl etc.) und dem Gefühl von Kontrollverlust.
Phobische Störungen (ICD-10: F40)
- Spezifische Phobien (ICD-11: 6B03)
auf bestimmte Objekte oder Situationen bezogene Ängste [weiter…] - Soziale Phobie (zukünftig „Soziale Angststörung ICD-11: 6B04)
Ausgeprägte und übermäßige Furcht oder Angst, die immer wieder in einer oder mehreren sozialen Situationen auftritt. - Agoraphobie (ICD-11: 6B02)
Ausgeprägte und übermäßige Angst oder Beklemmung, die als Reaktion auf zahlreiche Situationen auftritt, in denen die Flucht schwierig sein könnte oder keine Hilfe verfügbar ist,
→ Oft führen all diese Störungen zu einer krankheitsbestimmenden „Angst vor der Angst“
Somatoforme Störungen (ICD-10: F45)
Emotionale Störung mit Trennungsangst des Kindesalters (ICD-10: F93.0)
betroffene Funktionskreise
- Wandlungsphase: Feuer, Erde, Wasser, Metall, Holz
- TCM-Funktionskreise / Meridiane: Kreislauf-Sexualität (Perikard), Herz, Shen
- Chakren: Wurzelchakra (Muladhara)
- Miasmen:
- Zähne:
Ursachen & begünstigende Faktoren
Während in der westlichen Schulmedizin Ängste (eigentlich überlebenswichtige normale Emotionen) zur Krankheit und zum Feind erklärt werden, der beseitigt werden muß, ist in anderen Kulturen klar, daß es sich bei übermäßigen Ängsten um Symptome und nicht um die Krankheit an sich handelt. Ängste reduzieren sich auf ein normales lebensnotwendiges Maß, wenn die Ursachen ihres inadäquaten Auftretens und ihres Übermaßes beseitigt wurden. Die Beseitigung der Angst als Emotion (z.B. mit Psychopharmaka) kann nicht das Ziel einer Therapie sein, denn ein Mensch ohne Angst ist in akuter Lebensgefahr und eine Gefahr für andere (man denke an die zunehmenden Amokläufe unter Psychopharmakaeinfluß)!
nach Chakrenlehre / Ayurveda
- Angststörungen sind die klassische Symptomatik eines VATA-Syndroms! Die Ayurvedamedizin bietet uns hier ein sehr viel besseres Verständnis und einen praktikablen Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten. Bei allen Angststörungen findet sich immer eine VATA-Überaktivität, die unbedingt behandelt werden muß, um den akuten Zustand in den Griff zu kriegen. Dann muß akribisch nach den Ursachen des VATA-Syndroms gesucht und diese behandelt werden. Meist finden sich hier Traumata und/oder Fehlüberzeugungen!
Soziale Umfeldfaktoren
- im sozialen Umfeld (Familie, Freundeskreis, Verein…) und in Medien ständig vermittelte übertriebene, meist grundlose Sorge („Ruf mich an, wenn Du sicher angekommen bist“, „Die Fallzahlen steigen!“ etc.)
- Übernahme familiärer Angstmuster
- Parentifizierung im Kindesalter (Übernahme der Partnerrolle, Pflege kranker Angehörige, Kaschierung von Suchterkrankungen oder sträflichem Verhalten der Bezugspersonen)
- Lärmbelastung im Kindes- u. Jugendalter [12]
- Teleworking, Homeoffice, Homeschooling (s. TWS)
Traumafolgen
- einzelne oder wiederholte traumatische Erfahrung (siehe Traumafolgestörungen)
Substanzen / Medikamente
- viele Drogen (Cannabis-Konsum, LSD, Kokain etc.)
- Fluorid (in Zahnpasta, Wasser, Lebensmitteln etc.)
- Psychopharmakaeinnahme an sich oder auch Dosisänderungen oder das Absetzen von Psychopharmaka kann Angststörungen auslösen. Die Auslösung von Angststörungen als Absetzphänomen ist z.B. hinreichend von der Antidepressivagruppe der SSRI/SNRI (z.B. Paroxetin, Venlafaxin) bekannt.
- zahlreiche weitere Medikamente können zur Entwicklung von Angststörungen führen:
- Amphetamine
weitere häufige (Mit)Ursachen...
nach TCM
hinweisende Symptome
- Körperlicher Impuls: Erstarren oder Flucht
- Hyperarousal (= erhöhtes psychisches und körperliches Erregungsniveau)
- überhöhte Aufmerksamkeit
- erhöhte Empfindlichkeit von Hör- u. Sehnerven
- erhöhte Reaktionsgeschwindigkeit
- Weitung der Pupillen
- Erhöhung der Herzfrequenz
- Erhöhung des Blutdrucks
- beschleunigte flachere Atmung
- vermehrtes Schwitzen
- Umleitung des Blutstroms in die Beine (Vorbereitung der Flucht)
- Kalte Hände
- Zittern
- Schwindelgefühl
- Hitze- o. Kälteschauer
- Kollapsneigung
Diagnostik
In der westlichen Schulmedizin stellt die Diagnose ein Arzt (i.d.R. der Psychiater) aus der Krankengeschichte (Anamnese) und den geschilderten Symptomen. Oft werden Fragebögen und psychometrische Tests genutzt, um v.a. zu Studienzwecken objektivierbare Befunde zu erhalten.
Die Wissenschaft ist sehr bemüht, messbare körperliche Befunde o. Laborwerte zu finden, die eine Angststörung beschreiben. Bisher existieren solche Parameter allerdings in der Praxis nicht.
Befunde bei anhaltender Angststörung
hirnanatomische Befunde (cMRT)
- Größenreduktion im Hippocampus
- Volumenzunahme im Mandelkern (Amygdala)
Diese ist keine klinische Routineuntersuchung. Sie dient nur speziellen Fragestellungen oder Forschungszwecken.
Laboruntersuchungen
Pregnenolon
Häufig finden sich erniedrigte Serumwerte für Pregnenolon.
Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!
Therapie
Westliche Leitlinentherapie (Schulmedizin)
Nach Definition der westlichen Schulmedizin darf eine Generalisierte Angststörung erst dann diagnostiziert werden, wenn die Symptome und das Leiden des Betroffenen mindestens sechs Monate bestehen. Das heißt in der westlichen Medizin ist es Standard und für die Kassenmedizin juristische Vorschrift, Angstpatienten zunächst ein halbes Jahr zu ignorieren und ihnen nicht einmal eine Diagnose zu geben! Diese Art von Medizin zielt auf den immensen Umsatz mit Psychopharmaka ab, wenn die Angststörung sich erst einmal richtig im Patienten etabliert hat. Auch hier geht staatlich gewollt Profit vor Gesundheit und das im richtig großen Maßstab.
Psychotherapie
- Kognitive Verhaltenstherapie
- Tiefenpsychologische Psychotherapie
Psychopharmaka
Psychopharmaka sind in der Schulmedizin Standard. Sie dienen der raschen Symptomunterdrückung und vor allem einem immensen Wirtschaftsinteresse. Der Einsatz von Psychopharmaka bei Angststörungen kann akut Symptome unterdrücken, um Zeit für die Ursachensuche und den Beginn einer tatsächlichen Behandlung zu gewinnen. Der Preis der dafür gezahlt wird ist (neben akuten Nebenwirkungen wie Depression, Suizidalität, Libidoverlust, Herz-Kreislauferkrankungen, Leber- u. Nierenschäden) ein immens hohes Abhängigkeitspotential, die bleibende Veränderung der Gehirnstruktur und ein lebenslang erhöhtes Risiko für weitere psychiatrische Erkrankungen!
Psychopharmaka (Anxiolytika, Antidepressiva, Tranquilizer, Antipsychotike etc.) sind KEINE adäquate Behandlung einer Angststörung, sondern nur eine Notfallmaßnahme und das akut vielleicht geringere Übel, wenn keine vernünftige Therapie oder kein Therapeut zur Verfügung steht!
Psychopharmaka sind KEINE Dauerbehandlung bei Angststörungen – sie blockieren eine Heilung, verhindern eine Weiterentwicklung der Persönlichkeit und führen häufig zu schweren psychiatrischen und körperlichen Erkrankungen!
andere Verfahren
- EMDR
Ganzheitsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten
Eine Angststörung läßt sich nur erfolgreich behandeln und heilen, wenn man das überaktivierte VATA in den Griff bekommt. Hierzu müssen alle bei Ihnen das VATA erhöhende Faktoren eruiert und soweit möglich vermindert werden. Dabei finden sich auch oft die Ursachen für die ausgelösten Ängste, so daß eine vollständige Heilung erst möglich wird.
Lassen Sie sich unbedingt ganzheitlich untersuchen. Es bedarf einer sehr ausführlichen Anamnese, die alle Lebensbereiche umfaßt und einer gründlichen körperlichen Untersuchung. Dann erst kann ein individuell für Sie funktionierender Behandlungsplan erstellt werden, der Sie langsam aber sicher aus der Angststörung herausführt.
Basisbahandlung
Vata reduzieren
- unbedingt individuelle VATA-reduzierende Maßnahmen mit einem Therapeuten erarbeiten
- VATA-reduzierende Ernährung (VRE)
- abendliche Einreibung der Blasenregion u. der Füße mit warmen Mandelöl
weitere Informationen → Vata ausgleichen
soziale Nähe
–
Wärme
Wärme (Wärmflasche, warme Bäder, Sauna, Lagerfeuer etc.) 05
Blutzuckerspitzen meiden!
Vermeiden Sie unbedigt Blutzuckerspitzen!
Eine nachgewiesener Insulinresistenz muß auf jeden Fall behandelt werden. Aber auch bei normalem HOMA-Index sollte auf eine entsprechende Ernährungsweise geachtet werden, um die Entwicklung einer Insulinresistenz von vorn herein zu vermeiden.
Phytotherapie
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
Silexan® aus Lavendel
z.B. Lasea® ⇒ 2x tgl. 1 Kps. tgl. zum Essen
Quellen: Kasper S, Müller WE, Volz HP, Möller HJ, Koch E, Dienel A. Silexan in anxiety disorders: Clinical data and pharmacological background. World J Biol Psychiatry. 2018 Sep;19(6):412-420. doi: 10.1080/15622975.2017.1331046. Epub 2017 Jun 19. PMID: 28511598.
Safran (Crocus sativus)
V.a. Crocin und Crocetin aus dem Safranextrakt sind für die deutliche antidepressive, aber auch angstlösende Wirkung verantwortlich.
In verschiedenen Studien war die Wirkung von Safran in Dosierungen ab 30mg Trockenextrakt der des jeweils schulmedizinisch verwendeten Antidepressivums ebenbürtig, allerdings ohne Risiken o. Nebenwirkungen.
z.B.: Cefasafra® Kapseln ⇒ 2x tgl. 1 Kps.
Quellen: Chrubasik-Hausmann S. Z Phytother 2024; 45: 10-14; doi: 10.1055/a-2132-4984
Ashwagandha
z.B. Phytoform® Ashwagandha 500+ ⇒ 1 Kps. tgl. zum Essen
Bioidentische Hormontherapie (BHT)
Ausschließlich durch einen erfahrenen Ganzheitsmediziner! Unter dem Begriff „Bioidentisch“ werden oft unreflektiert Hormone ohne vernünftige Kontrolle verabreicht, was durchaus riskant sein kann.
Pregnenolon
Aromatherapie / Ätherische Medizin
Ätherische Öle
Neroli (Citrus x aurantium)
Birke (Betula lenta)
→ Birke (Betula lenta)
Ylang Ylang (Cananga odorata)
Orange (Citrus x sinensis)
Quellen: Goes, T. C., Antunes, F. D., Alves, P. B., & Teixeira-Silva, F. (2012). Effect of sweet orange aroma on experimental anxiety in humans. The journal of alternative and complementary medicine, 18(8), 798–804. https://doi.org/10.1089/acm.2011.0551
- Neroli (Citrus x aurantium)
- Birke (Betula lenta)
- Ylang Ylang (Cananga odorata)
- Orange (Citrus x sinensis)08
- Inhalation von Rosen-Hydrolat 11
Hydrolate
Inhalation von Rosen-Hydrolat
Quellen: Barati F, Nasiri A, Akbari N, Sharifzadeh G. The Effect of Aromatherapy on Anxiety in Patients. Nephrourol Mon. 2016 Jul 31;8(5):e38347. doi: 10.5812/numonthly.38347. PMID: 27878109; PMCID: PMC5111093.
Aroma-TCM
als Aromaakupressur zur Selbstanwendung o. beim Therapeuten als Aromaakupunktur:
VORSICHT: Bei der Anwendung Ätherischer Öle kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen oder zu allergischen Reaktionen kommen. Sollten Sie mit dem betreffenden Öl noch nie oder höchstens einmal im Leben in Kontakt gekommen sein, so testen Sie zunächst einen Tropfen des (am besten mit einem neutralen Öl verdünnten) entsprechnden Ätherischen Öls durch Einmassieren in die Ellenbeuge.
→ Diagnostik über RAC-Pulstastung & Hautwiderstandsmessung
→ Störherdsuche & -behandlung
→ Ohrakupunktur mit gold-/silberlegierten Nadeln
→ Setzen von 7-Tage-Nadeln
→ Laser-Frequenz-Akupunktur
→ Templantat-Implantation
Akupressur
- He 03, He 07
- KG 17 (Hand auflegen)
- Ni 27 (beidseitig)
- Pe 6 (Hand auflegen)
Homöopathie
Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.
häufig angewendete Einzelmittel
Sie sollten Einzelmittel auf eigene Faust nur als Akutmittel in niedriger Potenz zur Linderung Ihrer Beschwerden versuchen.
Gerade chronische Erkrankungen bedürfen einer Konstitutionsbehandlung und der genauen Kenntnis des zugrundeliegenden Miasmas. Die Mittelfindung ist nicht einfach und bedarf einer ausgiebigen Anamnese und Testung (Zeitaufwand oft 1-2 Stunden) und vor allem großer Erfahrung. Wenden Sie sich daher unbedingt an einen in klassischer Homöopathie sehr erfahrenen Therapeuten!
Hippozaeninum (hippoz.)
siehe → Hippozaeninum (hippoz.)
bewährte Komplexmittel
Anxiovita® Tropfen
Anxiovita® Tropfen 50 ml ⇒ 2x tgl. 12 Trpf.; akut: zusätzlich 5 Trpf. alle 30 Minuten bis Besserung eintritt
Einnahme in etwas stillem Wasser mit Abstand zum Essen, anderen Medikamenten und zum Zähneputzen.
Bachblüten
- Nr.2 Aspen (Zitterpappel)
- Nr.20 Mimulus (Gefleckte Gauklerblume)
- Nr.26 Rock Rose (Gelbes Sonnenröschen)
Australian Bush Flowers
-
⇒ 3x tgl. 3 Trpf. vor den Mahlzeiten unter die Zunge
Bezugsquelle für original Australian Bushflowers → https://www.australian-bushflowers.com/
Kalifornische Blüten
SANUM-Therapie
PERFAKEHL® D5
⇒ 1x tgl. 8 Trpf. in etwas Wasser vor dem Essen einnehmen
Anthroposophische Medizin
Bryophyllum 50% Pulver (WELEDA)
Bryophyllum 50% Pulver (WELEDA) → 3x tgl. 1-2 Messerspitzen in einem halben Glas stillen Wasser oder Kräutertee einnehmen
- –
Hericium erinaceus
z.B.
Bio Hericium Erinaceus Extrakt Kapseln von Sunday Natural ⇒ 2x täglich 1 Kapsel (Pro Kapsel 500mg Bio Hericium Erinaceus Extrakt) mit 200ml Wasser zu den Mahlzeiten einnehmen.
weitere Informationen → http://bioeffekte.info/pflanzen/pilze/hericium/
- Hämatit
- Roter Jaspis
- Schwarzer Turmalin
- Aventurin
VORSICHT: Erkrankungen können nicht mit Steinen oder Kristallen geheilt werden! Aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften können sie jedoch oft – indem man sich mit ihnen beschäftigt – helfen, eine gute heilungsfördernde Umgebung zu schaffen. Unerwünschte Nebenwirkung durch die Anwesenheit oder das Berühren von Steinen und Kristallen sind bisher nicht beschrieben worden.
Quellen
- Hornstein EA, Fanselow MS, Eisenberger NI. Warm hands, warm hearts: An investigation of physical warmth as a prepared safety stimulus. Emotion. 2021 Oct 28. doi: 10.1037/emo0000925. Epub ahead of print. PMID: 34726432.
- Goes, T. C., Antunes, F. D., Alves, P. B., & Teixeira-Silva, F. (2012). Effect of sweet orange aroma on experimental anxiety in humans. The journal of alternative and complementary medicine, 18(8), 798–804. https://doi.org/10.1089/acm.2011.0551
- Barati F, Nasiri A, Akbari N, Sharifzadeh G. The Effect of Aromatherapy on Anxiety in Patients. Nephrourol Mon. 2016 Jul 31;8(5):e38347. doi: 10.5812/numonthly.38347. PMID: 27878109; PMCID: PMC5111093.
- Newbury JB, Heron J, Kirkbride JB, et al. Air and Noise Pollution Exposure in Early Life and Mental Health From Adolescence to Young Adulthood. JAMA Netw Open. 2024;7(5):e2412169. doi:10.1001/jamanetworkopen.2024.12169
Ein privater Kommentar zum Thema Angststörungen
Angst ist zunächst eine der zum Überleben eines Menschen wichtigsten Emotionen. Krankheitscharakter kann nur die Reaktion auf die Emotion haben. Diese ist wiederum sehr geprägt von gesellschaftlichen Erwartungen und Faktoren.
Angststörungen sind inzwischen die am häufigsten diagnostizierten psychischen Erkrankungen in Deutschland.
Zwei sich abzeichnende Entwicklungen in der westlichen Gesellschaft halte ich hierbei für bedenklich:
Zum einen sehe ich bei meinen psychotherapeutisch behandelten Patienten die Kriterien für eine Erkrankung nicht immer zwingend erfüllt. Oft ist die Diagnosestellung eine reflektorische Antwort des Therapeuten, wenn ein Patient seine Emotion nur drastisch genug schildert oder nach Eigenrecherche auf der Diagnose beharrt. Das menschlich normale Aushalten der Emotion Angst ist inzwischen weniger gesellschaftsfähig als der Gang zum Psychotherapeuten. Diese Entwicklung ist aus den USA hinlänglich bekannt und führt zu einer fragwürdigen Entwicklung in Richtung Krankheitsentstehung durch gesellschaftlichen Druck und Kommerzdenken, der nicht zufällig mit schier unglaublichen Umsatzsteigerungen im westlichen Psychopharmakamarkt einhergeht.
Zum anderen nutzen inzwischen auch westlich demokratische Regierungen das Erzeugen von Angst- und Schreckensszenarien in der Öffentlichkeit wie einst die großen Despoten und Tyrannen in der Geschichte als simples Machtmittel. Unter dem Stichwort „Coronakrise“ sei hier auf diese Mechanismen verwiesen, die so gut funktionierten, daß Angsterzeugung als Macht- und Druckmittel der Politik nun auch in demokratischen Systemen zur Routine zu werden droht. In Studien konnte die Auswirkung dieser ständig über die Medien realisierten Angsterzeugung bei weiten Teilen der Bevölkerung inzwischen mehrfach nachgewiesen werden. Ein großer Teil dessen, was die Schulmedizin auf Geheiß der Politik derzeit unter den großen Teppich „Post-COVID-Syndrome“ kehrt, ist sicher auch Folge dieses breit angelegten Machtmißbrauchs.
Web-Adresse dieser Seite als QR-Code zur bequemen Weitergabe