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Definition / Synonyme / Klassifikation
Synonyme: Morbus Alzheimer, Alzheimer Demenz
ICD-10: F00.-*
Häufigkeit
- 70% Frauen (Verlauf bei Frauen oft gravierender)
Symptome
- –
Risikofaktoren
Dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel haben neurotoxische (nervenzellschädigende) Effekte und sind mit einem deutlich erhöhten Demenzrisiko assoziiert.
Rauchen erhöht das Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung um bis zu 72%.
Ein hoher Blutdruck erhöht das Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung um bis zu 25%.
Ein Diabetes mellitus erhöht das Risiko für die Entwicklung einer Alzheimer-Erkrankung um bis zu 57%.
Nächtliche Lichtexposition stört den zirkadianen Rhythmus. Die dadurch bedingte Erhöhung des Risikos für Stoffwechselstörungen, Krebserkrankungen und Alzheimer-Demenz ist in Studien eindeutig signifikant belegt.
Ein Mangel an Vit. B2, B6, B12 und Folsäure führt zur Hyperhomocysteinämie, die mit einem erhöhten Alzheimerrisiko einhergeht.
scheinbar ist die vermehrte FSH-Ausschüttung gerade um die Menopause und v.a. bei Frauen an der Entstehung der Erkrankung maßgeblich ursächlich beteiligt. Parallel zur FSH-Erhöhung treten oft die esrten Symptome auf. Vermutet wird ein Einfluß über den C/EBPß/AEP-Signalweg.
nach TCM:
Diagnostik
Früherkennung
Riechtests
z.B. Brief Smell Identification Test (BSIT) von Sensonics (Selbstzahlerleistung: ca. 73.-)
[Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!]
Laboruntersuchungen
Homocystein im Blut
[Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!]
Pregnenolon
Pregnenolon im Serum erniedrigt
[Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!]
phosphoryliertes Tau-Protein (p-Tau217) im Blut
in Deutschland noch nicht kommerziell verfügbar
LDL-Cholesterin
oft erhöht
Liquordiagnostik
Nach Lumbalpunktion wird die Menge an Amyloid-β-42, der Quotient aus Amyloid-β-42/Amyloid-β-40 (bei Alzheimer vermindert) sowie das an Stelle 181 phosphorylierte Tau (bei Alzheimer erhöht) im Liquor bestimmt.
Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Nach Verabreichung von Liganden, die an die beiden Proteine Amyloid-β und Tau binden, können die pathophysiologischen Korrelate der Alzheimer-Erkrankung, die extrazellulären Ablagerungen von Amyloid-β-Plaques sowie die intrazellulären Ablagerungen von pathologischem Tau-Protein, mittels Bildgebung dargestellt werden.
Behandlungsmöglichkeiten
Behandlungs-möglichkeiten
Schulmedizin
Symptomatische Wirkung
- Acetylcholinesterase-Hemmer (für leichte bis mittelschwere Stadien):
- Donepezil: Kann Durchfall, Übelkeit verursachen.
- Rivastigmin: Kann Appetitlosigkeit, Schwindel auslösen.
- Galantamin: Ähnliche Nebenwirkungen wie Donepezil.
- NMDA-Rezeptor-Antagonist (für mittelschwere bis schwere Stadien):
- Memantin: Mögliche Nebenwirkungen sind Schwindel, Kopfschmerzen.
Krankheitsmodifizierende Antikörper (Frühes Stadium)
- Leqembi (Lecanemab): Reduziert Amyloid-Ablagerungen, verlangsamt den Abbau bei leichten Stadien.
- Kisunla (Donanemab): Verlangsamt ebenfalls den Abbau im frühen Stadium.
→ In Studien leichte Verbesserung klinischer Befunde möglich, in der Praxis bringen diese Therapien jedoch keine wesentlichen spürbaren positiven Effekte.
ergänzende / alternative Behandlungsmöglichkeiten
Orthomolekulare Medizin
Voraussetzung für eine Besserung oder Heilung ist es immer, dem Organismus das zu geben, was er zur normalen Funktion braucht. Das heißt, Mängel an Mikronährstoffen müssen alle erkannt und effektiv behoben werden. Dabei bedarf es einer Menge Fachwissen aus der Orthomolekularmedizin und zuverlässiger Laboruntersuchungen. Wenden Sie sich deshalb unbedingt an einen in diesen Dingen erfahrenen Therapeuten, der Ihre Mängel gezielt aufdecken und mit Ihnen einen individuellen Substitutionsplan erstellen kann.
Die blinde Einnahme irgendwelcher Nahrungsergänzungsmittel ohne genaue Kenntnis der eigenen Mängel und ohne fachliche Beratung ist nicht sinnvoll und kann in Einzelfällen sogar schaden!
häufig sinnvolle Nahrungsergänzungen:
- Galaktose
- Low-Dose-Lithium: Zielwert: 0,4 – 0,5 mmol/l Serum (keinesfalls höher!) – nur durch erfahrenen Therapeuten
Aurikulomedizin
Über Ohrakupunkturpunkte lassen sich einige Hirnregionen immer wieder sehr positiv beeinflussen. Zur Anwendung kommen hierbei der Frequenzlaser und die Templantate, so daß regelmäßige Sitzungen in größeren Abständen als begleitende Therapie möglich sind.
Auch die kleinen Erfolge, die hierbei immer wieder zu verzeichnen sind, bringen Betroffenen und ihren Angehörigen oft einige Erleichterung für den Alltag und immer wieder Mut, Hoffnung und Zuversicht. Eine sehr empfehlenswerte Möglichkeit der Unterstützung!
Ohrakupunktur
- Laserakutpunktur
- klassische Ohrnadel-Akupunktur
- Dauernadel-Akupunktur
- Templantate
Phytotherapie
- Dreiblatt Kalium Granulat (Bio)® (Dr. Pandalis GmbH)
⇒ 1x täglich ca. 5 g (1 gehäufter Teelöffel) natürliches Dreiblatt Kalium Granulat zusammen mit einem Glas Wasser, Naturjoghurt oder Gemüsesaft
Inhaltsstoffe: Spinat-, Giersch- und weißer Gänsefuß-Pulver) 97,3 %, Gewürze (Oregano 1%, Zwiebel 1 %), Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl
z.B. Phytoform® Ashwagandha 500+ ⇒ 1 Kps. tgl. zum Essen
z.B. Brokkoliextrakt + Aktiv-Enzym Dr.Wolz® ⇒ 1 Kps. tgl. zum Essen
Links: https://sulforaphan.com/sulforaphan-und-alzheimer/
Safran reduziert oxidativen Streß im Nervengewebe und wirkt somit schützend auf das Hirngwebe. Es wurde nachgewiesen, daß sich unter Safran-Einnahme Gedächtnis, Lernvermögen und Denkleistung verbessern.
In Studien war die Wirkung denen der schulmedizinisch verwendeten Medikamenten (Donezepil, Memantin) nicht unterlegen.
z.B.: Cefasafra® Kapseln ⇒ 2x tgl. 1 Kps.
Quellen: Chrubasik-Hausmann S. Z Phytother 2024; 45: 10-14; doi: 10.1055/a-2132-4984
Spezielle Therapien
Methylenblau
Die Behandlung mit Methylenblau kann effektiv die Störung der zelleigenen Energiegewinnung in den Mitochondrien kompensieren und dadurch viele Erkrankungen und Beschwerden erfolgreich auf den Weg der Heilung bringen. Es gibt inzwischen unzählige Studien und eine Menge wissenschaftliche Erkenntnisse zur positiven Wirkung von Methylenblau bei zahlreichen Krankheitsbildern, die leider in der Schulmedizin nur in wenigen Bereichen (z.B. in der Notfallmedizin) genutzt werden.
Dennoch bedarf die Anwendung von Methylenblau als Medikament einiger Erfahrung und es gilt einiges hinsichtlich der Kontraindikationen und der Dosierungen zu beachten. Wenden Sie sich deshalb unbedingt an einen hierin erfahrenen Therapeuten und folgen Sie auf keinen Fall irgendwelchen Empfehlungen oder Anleitungen von Laien oder aus dem Internet. Auch die Reinheit des angewendeten Präparates muß dringend garantiert sein, um Vergiftungen zu vermeiden!
Hilfreiche Adressen & Links
Informationsmaterial
- Die Initiative Alzheimer Forschung bietet zahlreiche gute Broschüren zum Download oder Bestellen an.
Kliniken
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Bezugsquellen
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Netzwerke
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Selbsthilfe
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Literatur
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Informationsmaterial
- Die Initiative Alzheimer Forschung bietet zahlreiche gute Broschüren zum Download oder Bestellen an.