Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED)

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Definition

Erkrankungsformen:

  • Morbus Crohn
  • Colitis ulcerosa
  • Mischformen
  • andere chronisch entzündliche Darmerkrankungen
haeufigkeit

Häufigkeit

  • weltweit ca. 6-8 Millionen Betroffene
  • 3,5 Milionen Betroffene in Europa + Nordamerika
  • Prävalenz in Europa für M. Crohn: 322/100.000 Einwohner
  • Prävalenz in Europa für Colitis ulcerosa: 505/100.000 Einwohner
Ursachen

Ursachen & begünstigende Faktoren

Mitochondrien-Funktionsstörung (MFs)


Quelle: Johnson JR, Rivard RL, Griffin KH, Kolste AK, Joswiak D, Kinney ME, Dusek JA. The effectiveness of nurse-delivered aromatherapy in an acute care setting. Complement Ther Med. 2016 Apr;25:164-9. doi: 10.1016/j.ctim.2016.03.006. Epub 2016 Mar 7. PMID: 27062964.

Parandontitis/Gingivitis sind Ausdruck einer Dysbiose der Mundraumflora mit Vermehrung von Keimen (z.B. Streptococcus salivarius, Pophyromonas gingivalis, F. nucleatum), die nachweislich Einfluß auf die Integrität der Darmbarriere haben und eine Leaky-gut-Situation im Darm fördern.


Quelle: zaenmagazin 17. Jahrgang 3/2025

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Quellen: [1] Irifune K, Hamada H, Ito R, Katayama H, Watanabe A, Kato A, Miyoshi S, Hamaguchi N, Toyozawa R, Hamaguchi S, Abe M, Nishimura K, Higaki J. Antitussive effect of bakumondoto a fixed kampo medicine (six herbal components) for treatment of post-infectious prolonged cough: controlled clinical pilot study with 19 patients. Phytomedicine. 2011 Jun 15;18(8-9):630-3. doi: 10.1016/j.phymed.2011.02.017. Epub 2011 Apr 22. PMID: 21514123.

Risikofaktoren

Auslöser / Risikofaktoren

  • Mikroplastik in der Nahrung
  • Rauchen
  • hoher Fleischkonsum
  • Medikamente: Antibiotika, Pille, NSAR u.a.
Risiko

mögliche Folgeerkrankungen & Risiken

  • primär sklerosierende Cholangitis
  • kolorektales Karzinom (Darmkrebs)
  • u.a.
diagnostik

Diagnostik

Laboruntersuchungen

  • Blutbild
  • Leberwerte
  • LDH, Bilirubin
  • CRP, Ferritin
  • Calprotectin im Stuhl
  • Zonulin im Stuhl (keine Kassenleistung!)
  • Mikronährstoffe (keine Kassenleistung!)
  • Calprotectin im Stuhl
  • Zonulin im Stuhl

ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

Hier finden sich rgelmäßig massivste Mikronährstoffmängel!


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Zum Abheilen der Schleimhaut ist ein ausgewogenes Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren entscheidend. Die alleinige Bestimmung des sog. Omega-3-Index reicht hie nicht aus!


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Therapie

Westliche Leitlinentherapie (Schulmedizin)

Schulmedizin: „In Anbetracht der komplexen, nach wie vor nicht vollständig verstandenen Pathogenese der CED existiert zurzeit keine kurative medikamentöse Therapie.“

Versuche mit den zahlreichen neuen Immuntherapeutika, wie sie derzeit üblich sind,  haben sich bei meinen Patienten nicht zuletzt wegen der teils erheblichen Nebenwirkungen u. Risiken u. Nebenwirkungen bisher nicht bewährt.

Es bleibt schulmedizinisch meist nur die medikamentöse Symptomunterdrückung mit Kortison u. Immunsuppressiva, die das Risko für chronische Folgeerkrankungen (Diabetes, Infektionen, Gewichtszunahme, Blutungen, Osteoporose u.v.a.) deutlich erhöht.

Ganzheitsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten

Es gibt bis dato keine genauen Erkenntnisse, wie die Ernährung den Verlauf einer CED im Wesentlichen beeinflußt. Eine spezielle Diät oder eine besondere Ernährungsweise kann daher auf solider Wissensgrundlage derzeit nicht empfohlen werden.
Hier einige Punkte, die als gesichert gelten:

Eine FODMAP-arme Ernährung kann funktionelle Beschwerden wie Blähungen oder Bauchkrämpfe lindern, beeinflußt aber scheinbar nicht die Entzündungsaktivität! 

Folgende Nahrungsmittel sollten zunächst gemieden und bei Besserung nur in geringen Mengen verzehrt werden:

Emulgatoren können die Darmflora ungünstig beeinflussen und Entzündungen im Dickdarm fördern.
Sie sind oft als Zusätze enthalten in:

  • Salatdressings
  • Margarine
  • Eiscreme
  • Mayonnaise
  • Haushaltszucker
  • Süßigkeiten
  • Fast Food
  • alles Frittierte (Pommes, häufig Schnitzel in der Gastronomie etc…)
  • Fertigbackwaren
  • Weißbrot
  • Cornflakes
  • Chips
  • u.a.

Alternativen: Vollkornprodukte, Quinoa

Obst enthält heute kaum noch verwertbare Vitamine o. Mikronährstoffe, dafür aber Unmengen an Fruchtzucker (Fruktose).
Fruktose ist für den menschlichen Stoffwechsel nicht verwertbar und wird in der Leber zu Fett umgewandelt und dort oder im Fettgewebe abgelagert. 

Übermäßige Fruktosezufuhr ist die Hauptursache für Leberverfettung, Insulinresistenz, Diabetes mellitus Typ 2, „metabolisches Syndrom“ und alle daraus entstehenden Folgeerkrankungen! 

„Five a day keeps the doctor away“ ist ein Slogan der Nahrungsmittel- und der Pharmaindustrie. Lassen Sie sich nicht länger für dumm verkaufen!

Alternativen: Gemüse (außer Soja)

  •  
  • Die in Soja enthaltenen Isoflavone (Phytoöstrogene) können Östrogenrezeptoren besetzen. Da sie jedoch nicht so stark wirken wie körpereigenes Östrogen, kann dies bei empfindlichen Personen zu einem Ungleichgewicht führen, das die Talgproduktion anregt.
  • Insbesondere Sojamilch beeinflußt den Insulin- und den IGF-1-Spiegel, was ebenfalls die Akneentstehung fördern kann.

Alternativen: Mandelmilch

  • Tiermilch (Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch…)
  • Joghurt, Quark, Frischkäse, Sahne, Sauerrahm etc.
  • Milchschokolade
  • Milchreis
  • Molkenprotein in „Fitness-“ oder Abnehmprodukten
  • Sojamilch (s.o.)

Alternativen: Nuß-/ Mandelmilch, gereifter Hartkäse, Reis-, Hanf-, Erbsenprotein, Bitterschokolade (mind. 70% Kakao)

  • Fleisch
  • Eier

Alternativen: Seefisch (Lachs, Hering, Makrele, Thunfisch) max. 2x pro Wochen (wegen der Belastung durch Schwermetalle, Pestizide u. Mikroplastik!)

  • Sonnenblumenöl
  • Sojaöl
  • Palmöl
  • Schmalz
  • Kokosfett

Alternativen: Leinöl, Walnußöl, Rapsöl, Avocado, Nüsse, Chia-, Hanfsamen, geschrotete Leinsamen

  • Softdrinks (Cola, Limonaden, Fertigschorlen…)
  • Alkohol

Alternativen: Wasser, schwarzer Kaffee (ohne Milch, Sahne etc.!), (grüner) Tee ungezuckert, alle Kräutertees

nach TCM günstige Nahrungsmittel

  • Gurke (auch äußerlich!)
  • Zucchini

Vermeiden Sie unbedigt Blutzuckerspitzen!

Eine nachgewiesener Insulinresistenz muß auf jeden Fall behandelt werden. Aber auch bei normalem HOMA-Index sollte auf eine entsprechende Ernährungsweise geachtet werden, um die Entwicklung einer Insulinresistenz von vorn herein zu vermeiden.

Orthomol

Orthomolekulare Medizin

Aufgrund der häufigen Resorptionsstörungen im Darm können Mikronährstoffmängel bei CED besonders gravierend ausfallen und unterhalten ihrerseits die Krankheitsaktivität – ein Teufelskreis, der dringend durch fachgerechte Substitution (s.u.) durchbrochen werden muß!
Voraussetzung für eine Besserung oder Heilung ist es daher immer, dem Organismus das zu geben, was er zur normalen Funktion braucht. Das heißt, Mängel an Mikronährstoffen müssen alle erkannt und effektiv behoben werden. Dabei bedarf es einer Menge Fachwissen aus der Orthomolekularmedizin und zuverlässiger Laboruntersuchungen. Wenden Sie sich deshalb unbedingt an einen in diesen Dingen erfahrenen Therapeuten, der Ihre Mängel gezielt aufdecken und mit Ihnen einen individuellen Substitutionsplan erstellen kann.

Die blinde Einnahme irgendwelcher Nahrungsergänzungsmittel ohne genaue Kenntnis der eigenen Mängel und ohne fachliche Beratung ist nicht sinnvoll und kann in Einzelfällen sogar schaden!

Am häufigsten werden folgende Mängel in unterschiedlichem Ausmaß gefunden und bedürfen der individuell dosierten Substition:

  • sämtliche B-Vitamine (v.a. Vit.B12)
  • Vitamin C
  • Vitamin D (der Vitamin-D-Spiegel sollte mindestens an der oberen Grenze des Referenzbereichs liegen (> 60ng/ml))
  • Vitamin E
  • Vitamin K2
  • Magnesium
  • Zink
  • Eisen
  • Selen
  • Coenzym Q10
  • Omega-3-Fettsäuren (DHA & EPA)

Vor allem finden wir oft einen massiven Mangel an EPA, aber auch für DHA sind die Werte häufig deutlich zu niedrig

Viele Omega-3-Präparate sind ungeeignet!

Zahlreiche am Markt befindliche Omega-3-Präparate v.a. Fischölkapseln enthalten hohe Schadstoffkonzentrationen und schaden mehr als daß sie nutzen! Andere Präparate sind zwar schadstoffarm aber in ihrer Zusammensetzung der einzelnen Omega-3-Fettsäuren ungeeignet oder sie werden nicht vollständig resorbiert. Lassen Sie sich unbedingt zu den für Sie geeigneten Präparaten von einem Experten beraten und glauben Sie nicht den zahlreichen Werbeversprechen im Internet!


Quellen: über 20 Jahre Praxiserfahrung!

Der Vitamin-D-Spiegel sollte mindestens an der oberen Grenze des Referenzbereichs liegen (> 60ng/ml) !

Eine Vitamin-D-Rezeptorstörung muß zuvor ausgeschlossen werden!

Es fehlen oft sämtliche B-Vitamine (v.a. Vit.B12).

Vielen von uns fehlen zahlreiche Mikronährstoffe in unterschiedlichem Ausmaß. Nur einige davon zu substituieren und die an anderen zu ignorieren bringt in der Regel keinen Zugewinn an Gesundheit. Deshalb ist eine ganzheitliche Untersuchung Ihrer Gesamtsituation wichtig! 

GMUUm Ihre individuellen Mikronährstoffmängel aufzudecken und eine effektive Substitutionstherapie einzuleiten bieten wir Ihnen unsere Ganzheitsmedizinische Untersuchung an.

Phytotherapie

Phytotherapie

Grapefruitkernextrakt 50%
3x tgl. zwischen den Mahlzeiten 25Trpf. in 200ml Wasser, Tee o. Saft einnehmen


warnmingWechselwirkungen mit Medikamenten möglich!
Bei Einnahme von Blutdruck-, Cholesterinsenkern, Psychopharmaka, Antiepileptika, Viagra o.ä., Östrogenen (Pille!!), Cortison u.a. Einnahme nur nach ärztlicher Rücksprache. Bitte beachten Sie die Beipackzettel zu allen Medikamenten, die Sie an den gleichen Tagen wie den Grapefruitkernextrakt einnehmen.

Bezugsquellen für Grapefruitkernextrakt finden Sie auf → schreckmed.de/bezugsquellen

→ reduziert die erhöhten  TNF-alpha und Interleukin-2-Spiegel


Quellen: Fakhraei N, Abdolghaffari AH, Delfan B, Abbasi A, Rahimi N, Khansari A, Rahimian R, Dehpour AR. Protective effect of hydroalcoholic olive leaf extract on experimental model of colitis in rat: involvement of nitrergic and opioidergic systems. Phytother Res. 2014 Sep;28(9):1367-73. doi: 10.1002/ptr.5139. Epub 2014 Mar 4. PMID: 24590915.

Shiitake

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weitere Informationen →  http://bioeffekte.info/pflanzen/pilze/shiitake/

besser: Kombinationen

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(90 Kps. reichen 1 Monat und kosten ca. 40,00€)

Stärkung der Schleimhautfunktion
  • Sanomucin® (Helixor) ⇒ 1xtgl. 2 Tbl.
  • Pycnogenol
Achtung

Lassen Sie sich immer von einem erfahrenen Ayurveda-Therapeuten anleiten. Falsch angewendete Ayurvedische Maßnahmen in Eigenregie können Ihre Gesundheit gefährden!!!

Ayurveda

  • Fenchelsamen
  • Koriandergrün u.-samen
  • Kurkuma
  • Zimt
  • Gut-Directed Hypnothreapy (GDH)
CED

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