günstige Nahrungsmittel
Gewürze
- Bockshornkleesamen
Getränke
- Bockshornkleesamen-Tee
- Kaffee scheint bei chronischen Lebererkrankungen sogar einen schützenden Effekt zu haben. Studien zeigen, dass das Risiko für eine höhergradige Fibrose bei hohem Kaffeegenuss sogar reduziert ist.
Folgende Nahrungsmittel sollten zunächst gemieden und bei Besserung nur in geringen Mengen verzehrt werden:
Kohlenhydrate
- vor allem Fruktose!
- Haushaltszucker
- Süßigkeiten
- Fast Food
- alles Frittierte (Pommes, häufig Schnitzel in der Gastronomie etc…)
- Fertigbackwaren
- Weißbrot
- Cornflakes
- Chips
- u.a.
Alternativen: Vollkornprodukte, Quinoa
Obst
Obst enthält heute kaum noch verwertbare Vitamine o. Mikronährstoffe, dafür aber Unmengen an Fruchtzucker (Fruktose).
Fruktose ist für den menschlichen Stoffwechsel nicht verwertbar und wird in der Leber zu Fett umgewandelt und dort oder im Fettgewebe abgelagert.
Übermäßige Fruktosezufuhr ist die Hauptursache für Leberverfettung, Insulinresistenz, Diabetes mellitus Typ 2, „metabolisches Syndrom“ und alle daraus entstehenden Folgeerkrankungen!
„Five a day keeps the doctor away“ ist ein Slogan der Nahrungsmittel- und der Pharmaindustrie. Lassen Sie sich nicht länger für dumm verkaufen!
Alternativen: Gemüse (außer Soja)
Soja, Sojaprodukte
- Die in Soja enthaltenen Isoflavone (Phytoöstrogene) können Östrogenrezeptoren besetzen. Da sie jedoch nicht so stark wirken wie körpereigenes Östrogen, kann dies bei empfindlichen Personen zu einem Ungleichgewicht führen, das die Talgproduktion anregt.
- Insbesondere Sojamilch beeinflußt den Insulin- und den IGF-1-Spiegel, was ebenfalls die Akneentstehung fördern kann.
Alternativen: Mandelmilch
Milch(ersatz)produkte
- Tiermilch (Kuhmilch, Schafsmilch, Ziegenmilch…)
- Joghurt, Quark, Frischkäse, Sahne, Sauerrahm etc.
- Milchschokolade
- Milchreis
- Molkenprotein in „Fitness-“ oder Abnehmprodukten
- Sojamilch (s.o.)
Alternativen: Nuß-/ Mandelmilch, gereifter Hartkäse, Reis-, Hanf-, Erbsenprotein, Bitterschokolade (mind. 70% Kakao)
Sonstige tierische Produkte
- Fleisch
- Eier
Alternativen: Seefisch (Lachs, Hering, Makrele, Thunfisch) max. 2x pro Wochen (wegen der Belastung durch Schwermetalle, Pestizide u. Mikroplastik!)
Öle und Fette
- Sonnenblumenöl
- Sojaöl
- Palmöl
- Schmalz
- Kokosfett
Alternativen: Leinöl, Walnußöl, Rapsöl, Avocado, Nüsse, Chia-, Hanfsamen, geschrotete Leinsamen
Getränke
- Softdrinks (Cola, Limonaden, Fertigschorlen…)
- Alkohol
Alternativen: Wasser, schwarzer Kaffee (ohne Milch, Sahne etc.!), (grüner) Tee ungezuckert, alle Kräutertees
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Vermeiden Sie unbedigt Blutzuckerspitzen!
Eine nachgewiesener Insulinresistenz muß auf jeden Fall behandelt werden. Aber auch bei normalem HOMA-Index sollte auf eine entsprechende Ernährungsweise geachtet werden, um die Entwicklung einer Insulinresistenz von vorn herein zu vermeiden.
Literatur
- Das große Kochbuch für die Leber der Deutschen Leberstiftung
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