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Synonyme
Genitalwarzen, Condylomata acuminata
Definition
Durch Humane Papillomviren (HPV), meist die Typen 6 und 11, ausgelöste warzenartige Hautknötchen im Genital o. Analbereich. Sie gehören zu den sexuell übertragbaren Krankheiten (STD). Die Übertragung erfolgt durch direkten Haut- und Schleimhautkontakt.
Häufigkeit
- –
Klassifikation
ICD-10: A63.0 Anogenitale (venerische) Warzen
hinweisende Symptome
sicht- u. tastbare 1-5 mm große Hautknötchen, flach o. an kleinen Stielen. Sie treten einzeln o. in kleinen Gruppen im Genitalbereich (meist Scheideneingang, Peniswurzel o. zwischen Eichel u. Penisschaft) oder im Analbereich auf. Farblich gleichen sie der Haut. In der Regel machen sie keine Beschwerden, selten jucken sie o. verursachen schmerzen o. ein unangenehmes Reiben beim Geschlechtsverkehr.
Diagnostik
- in der Regel Blickdiagnose
- in Zweifelsfällen Entnahme u. histologische Untersuchung einer entnommenen Probe
Therapie
Westliche Leitlinentherapie (Schulmedizin)
Es gibt zahlreiche Cremes mit Wirkstoffen wie Imiquimod oder Podophyllotoxin. Alternativ werden sie in der Praxis durch Lasertherapie, Vereisung (Kryotherapie), Verödung oder einen kleinen chirurgischen Eingriff entfernt.
Ganzheitsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten
Phytotherapie
Grüntee-Extrakt
Standardisierter Extrakt aus Camellia sinensis mit hohem Gehalt an Epigallocatechingallant (EGCG).
→ Vollständige Elimination der Warzen in Phase-III-Studien bis 58% / Rezidivrate bis 7%.