Definition
Kälteanwendung mit Temperaturen von -60 bis -180°C. Die Kälteapplikation erfolgt in der Regel durch Aufenthalt in Kältekammern über mehrere Minuten.
physiologische Kältewirkungen
- Blutgefäße: Vasokonstriktion
- Zellstoffwechsel: Herabsetzung des Stoffwechsels
- Herabsetzung der Kapillarpermeabilität, dadurch werden vor allem Ödeme verringert
- Gewebeentzündungen: Abschwächung von Entzündungsprozessen
- Nervenleitgeschwindigkeit: Verminderung der Nervenleitgeschwindigkeit
- Muskeltonus: kurzfristige Erhöhung und langfristige Verminderung des Muskeltonus
- Muskelkontraktilität: Herabsetzung der Muskelkontraktilität
- Erhöhung der Viskosität von Synovialflüssigkeit
Kältewirkungen
- Nichtorganischen und schmerzbedingten chronischen Schlafstörungen
- Primärer hypotoner Kreislaufregulationsstörung
- Sympathikotonen und parasympathikotonen Reaktionslagen
- Allgemeiner psychophysischer Leistungsminderung
- Asthma bronchiale
- Störungen der Bewegungskoordination (bei gestörter Propriozeption)
- Chronisch‐entzündliche Gelenkerkrankungen
- rheumatoide Arthritis
- Spondylitis ankylosans
- Fibromyalgie-Syndrom
- Chronisch‐entzündliche Darmerkrankungen
- Restless‐legs‐Syndrom und periodischen Beinbewegungen im Schlaf