Funktionelle gastrointestinale Störung

Überbegriff für neurogastroenterologische Störungen der Darm-Gehirn-Interaktion, die zu verschiedenen funktionellen Magen-Darm-Symptomen führen. Einteilung A: Störungen des Ösophagus A1: funktionelles SodbrennenA2: funktioneller ThoraxschmerzA3: RefluxhypersensitivitätA4: GlobusgefühlA5: funktionelle Dysphagie B: Gastroduodenale Störungen B1: funktionelle Dyspepsie postprandiales Distress-Syndrom (PDS) epigastrisches Schmerzsyndrom (EPS) B2: Aufstoßen (belching disorders) exzessives supragastrisches Aufstoßen exzessives gastrisches Aufstoßen B3: Übelkeit und Erbrechen Syndrom von chronischer Nausea und Erbrechen (chronic nausea vomiting syndrome, CNVS) Syndrom des zyklischen Erbrechens (cyclic vomiting syndrome, CVS) Cannabis-bedingtes Hyperemesissyndrom (CHS) B4: Ruminationssyndrom C: Störungen des Darms C1: Reizdarmsyndrom (IBS) IBS mit prädominanter Verstopfung (IBS-C) IBS mit prädominanter Diarrhö (IBS-D) IBS mit wechselnden Stuhlgewohnheiten (IBS-M) unklassifizierbares IBS...

Ernährung bei Schleimerkrankungen

Indikationen Unterstützung und Wiederherstellung der Schleimhautfunktion 1. Meiden der schädigenden Stoffe raffinierter Zucker Zum Süßen können in Maßen Honig, Ahornsirup, Birnendicksaft oder Roh-Rohrzucker genutzt werden. Tiermilch Zu vermeiden sind: Milch, Kakao, Fruchtzwerge u.Ä., Fertig-Pudding, Schlagsahne Alternative: Reismilch, Mandelmilch Joghurt, Butter, Buttermilch, Kefir, Sauerrahm, Frischkäse (ohne E407) und süße Bio-Sahne können in Maßen verzehrt werden. Weißmehlprodukte Alternative: Roggenbrot, Dinkel-Vollkorn-Sauerteigbrot, Roggenknäckebrot, Hafermüsli (mit Honig und Butter in der Pfanne geröstet) Nudeln mit Hühnerei Alternative: Vollkornnudeln, Hartweizengriesnudeln, Reis, Kartoffeln, Hirse Edamer, Gouda, Butterkäse Alternative: Leerdamer, Frankendamer, Ziegengouda Vollmilchschokolade Alternative: Zartbitterschokolade Milcheis Alternative: selbstgemachtes Fruchteis ohne Milch Fertigkuchen Alternative: selbstgebackener Kuchen mit Dinkel Nutella...

Gewichtszunahme

mögliche Ursachen Wassereinlagerungen (Ödeme) Lymphödem, Lipödem Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) Prämenstruelles Syndrom (PMS) nach TCM Nieren-Yang-Mangel

leichte Kognitive Beeinträchtigung (MCI)

Definition / Begriffe ICD-10: F06.7Synonyme: leichte Kognitive Beeinträchtigung , Prä-Demenz, mild cognitive impairment, MCI, Definition: Merk- und messbare kognitive Einschränkungen bei noch erhaltener Alltagsfunktion und Selbstständigkeit. Symptome Gedächtnisstörungen nachlassende Merkfähigkeit Silent Inflammation nachgewiesene Risikofaktoren Dauerstreß Dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel haben neurotoxische (nervenzellschädigende) Effekte und sind mit einem deutlich erhöhten Demenzrisiko assoziiert. Mikronährstoffmängel Folsäuremangel (1,68 faches Demenzrisiko) Selenmangel Mangel an Omega-3-Fettsäuren Magnesiummangel Ultrafeinstaub Ultrafeinstaub (Partikelgröße unter 0,01 Mikrometer) gelangt über die Lunge ins Blut und damit ins zentrale Nervensystem, wo die Partikel Entzündungsreaktionen auslösen. Die Korrelation von Ultrafeinstaubbelastung und dem erhöhten Risiko für Alzheimer-Demenz und Morbus Parkinson ist inzwischen mehfrfach belegt. [Quellen: Spektrum GESUNDHEIT...