Hypertriglyceridämie

Klassifikation

ICD-10 -Code: E78.1 (Reine Hypertriglyzeridämie)

Definition

Fettstoffwechselstörung mit Erhöhung der nüchtern gemessenen Tricylglyceridwerte im Blutserum über einen physiologischen Wert von etwa 1,7 mmol/l (150 mg/dl) hinaus.

Häufigkeit

15–20 % der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland

Krankheitsmechanismen (Pathophysiologie)

  • .-

Risiken & Folgeerkrankungen

  • erhöhtes Herz- Kreislaufrisiko (Herzinfarkt, Schlaganfall)
  • ab TG-Spiegeln von 1000 mg/dl: erhöhtes Risiko für eine akute Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)

Diagnostik

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Laborwerte

Laborwerte

  • Gesamtcholesterin erhöht (Die Erhöhung des Gesamtcholesterinwertes beruht darauf, dass triglyceridreiche Lipoproteine immer auch Cholesterin enthalten, welches dann in den Gesamtcholesterinspiegel einfließt.)
  • Triglyceride erhöht
  • HDL-Cholesterin niedrig
  • LDL-Cholesterin meist normal
  • Non-HDL-Cholesterin (erfaßt mit triglyceridreichen Lipoproteinen assoziiertes VLDL-Cholesterin oder Remnant-Cholesterin) Die Spiegel von Non-HDL-Cholesterin korrelieren besser als die der
    Triglyceride mit kardiovaskulären Ereignissen!

Behandlungsmöglichkeiten

Behandlungs-möglichkeiten

Die effektivsten Methoden, den Triglyzeridspiegel zu senken sind:

  • Alkoholverzicht
  • Gewichtsreduktion
  • Vermeidung von Blutzuckerspitzen
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Blutzuckerspitzen vermeiden!

V.a. beim Nachweis einer Insulinresistenz müssen Ernährungsfehler, die zu Glukose- und Insulinspitzen im Blut führen reduziert bzw. vermieden werden! 

Hierzu ist die Anleitung eines erfahrenen Therapeuten dringend zu empfehlen.

Bewegung

  • Steigerung der körperlichen Aktivität auf 2,5–5 Stunden pro Woche aerobe Belastung mit moderater Intensität

Quellen