Definition
Als Metabolisches Syndrom bezeichnet die Schulmedizin die Kombination folgender Befunde:
- zentrale Adipositas
- Insulinresistenz
- Dyslipidämie
- arterielle Hypertonie (Bluthochdruck)
Kennzeichnend ist das deutlicherhöhte Risiko für Herz-Kreislauerkrankungen und die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ2.
Ursachen & begünstigende Faktoren
genetische Veranlagung
Bestimmte Genkombinationen scheinen die Entwicklung eines Metabolischen Syndroms zu begünstigen. Es bedarf aber entsprechender auslösender Faktoren (meist in Form einer ungesunden Lebensweise), damit es tatsächlich zu o.g. Befundkonstellation kommt.
Dysbalance der Darmflora (Mikrobiom)
Der Einfluß der Darmflora auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel, sowie auf die nervale Steuerung auch des vegetativen Nervensystems ist inzwischen bekannt und sicher belegt.
Ernährungsfehler
- zu viel Zucker
- zu viel Fruktose
- extrem zu hohe Fruktosezufuhr in der westlichen Ernährung (v.a. durch high fructose corn syrup (HFCS) in industriellen Lebensmitteln!) führt über Ausbildung einer Fettleber zur Störung des Abbaus zirkulierenden Insulins
- zu wenig Faserstoffe (Ballaststoffe)
- falsche Essenszeiten
Hormonelle Verhütung (Pille)
Durch die Unterdrückung des weiblichen Zyklus entsteht auch ein massives Ungleichgewicht in allen Hormonkreisläufen. Hier wird oft schon bei Jugendlichen der Grundstein für metabolische Ernkrankungen mit all ihren Risiken gelegt.
Hormonersatztherapie in den Wechseljahren
Die leider wieder sehr beliebte Unterdrückung der Wechseljahre mit Hormongels, -zäpfchen o. -pillen führt zu massiven Ungleichgewichten auch im Nahrungsstoffwechsel. Neben dem immens erhöhten Krebsrisiko wird auch einem metabolischen Syndrom Tür und Tor geöffnet.
nach TCM
Störung der Mitte
nach Ayurveda
V.a. Kapha-Störung
prinzipiell
- das rechte Maß in allem finden (vor allem in der Ernährung!)
bei "PräDiabetes" / leicht erhöhten Blutzuckerwerten
PLATINUM CHLORATUM/PANCREAS comp. Globuli (Wala) ⇒ nach Angaben des Therapeuten
oder
Platinum Chloratum/pancreas Comp. ⇒ als intramuskuläre Injektionsserie, im Rahmen einer Infusionstherapie o. einer Liquidakupunktur
Faserstoffe
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Phytotherapie
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Rosmarin
- Rosmarinöldispersionsbäder (z.B. von Wala)
- Rosmarinus recens D3 (von Weleda)
- Ceres Urtinktur Rosmarinus
- Rosmarin ist auch einfach im Garten oder im sogar Topf auf dem Balkon zu halten. So hat man immer frische Zweigchen für Bäder und Tees oder Blättchen als Würze beim Kochen.
Mikrobiotik
Unterstützung der Darmflora
v.a. visköse Faserstoffe:
Beta-Glucan
bewährte Präparate:
- Phytoform Beta-Glucan