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Definition
Durch Siegfried Othmer geprägte Methode des Neurofeedbacks, die im Bereich unterhalb 0,1 Hz arbeitet und so zur Stabilisierung der kortikalen Basisrhythmik beiträgt.
bewährte Indikationen
Die ILF stabilisiert die kortikale Grundaktivität v.a. bei chronisch überstimuliertem Nervensystem. Eine positive Wirkung wurde bisher für folgende Indikationen nachgewiesen:
- Digitale Dysregulation
- generalisierte Angststörung
- soziale Angststörungen
- Panikstörungen
- Streßsyndrome, Burnout-Syndrom
- ADHS
- Schlafstörungen
- Gedankenchaos, Overthinking
- Multiple Sklerose
Quellen
- Haus, KM. et al. (2020). Infra Low Frequency (ILF-) Neurofeedback. In: Praxisbuch Biofeedback und Neurofeedback. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-59720-0_5
- Nuno M.P. de Matos, Philipp Stämpfli, Erich Seifritz, Mike Brügger,
Disassembling infra-low-frequency neurofeedback: A neurophysiological investigation of its feedback components, NeuroImage, Volume 325, 2026, 121647, ISSN 1053-8119,
https://doi.org/10.1016/j.neuroimage.2025.121647.
(https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1053811925006500)
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