Osteoporose

Synonyme

Kochenschwund
ICD10: 

(Be)Deutung

Osteoporose ist die Folge einer katabolen Entgleisung des Zellstoffwechsels.

nach TCM

Behandlungsmöglichkeiten

prinzipiell

Keine Tiermilchprodukte!

Milch und Milchprodukte haben Säurecharakter und entziehen dem Knochen zusätzlich Calcium! Bisher konnte keine Studie zeigen, daß der vermehrte Verzehr von Milchprodukten den Verlauf einer Osteoporose verbessert. Die Erfahrung zeigt, daß das Gegenteil der Fall ist. Die entsprechenden Leitlinien und Empfehlungen der medizinischen Fachgeselschaften sind schlicht falsch!

Keine Calcium-Einnahme!

Der Calciumverlust aus dem Knochen ist nicht die Ursache, sondern die Folge der Osteoporose. Das wird von Schulmedizinern häufig verwechselt. Der Calciumbedarf des Gesamtorganismus ist weder vermindert noch erhöht. Die Supplementierung von Calcium verschlechtert die Stoffwechsellage in der Regel!

Mikronährstoffmängel ausgleichen

Voraussetzung für eine Besserung oder Heilung ist es immer, dem Organismus das zu geben, was er zur normalen Funktion braucht. Das heißt, Mängel an Mikronährstoffen müssen alle erkannt und effektiv behoben werden. Dabei bedarf es einer Menge Fachwissen aus der Orthomolekularmedizin und zuverlässiger Laboruntersuchungen. Wenden Sie sich deshalb unbedingt an einen in diesen Dingen erfahrenen Therapeuten, der Ihre Mängel gezielt aufdecken und mit Ihnen einen individuellen Substitutionsplan erstellen kann.

Die blinde Einnahme irgendwelcher Nahrungsergänzungsmittel ohne genaue Kenntnis der eigenen Mängel und ohne fachliche Beratung ist nicht sinnvoll und kann in Einzelfällen sogar schaden!

Magnesium

Magnesium ist wichtiger Co-Faktor bei zahlreichen Vitamin-D-abhängigen Reaktionen.
Magnesiumsupplementierung führte in Studien bei Patienten mit nachgewiesenem Mangel zu einer Verbesserung der Knochendichte und einer Verminderung der Frakturrate.

⇒ Magnesium 200-400mg tgl. als Magnesiumcitrat, -malat, -bisglycinat oder -taurat

Besser: Bestimmung des Magnesiumwertes im Vollblut und bedarfsgerechte Substitution durch einen erfahrenen Therapeuten!


Quellen: Gesellschaft für Biofaktoren e.V.

Vitamin D3

Supplementierung auf Blutwerte über 60 ng/ml!

Vitamin K2

  • wichtiger Faktor für die Bildung von Osteocalcin
  • wichtig für die Aktivität der Osteoblasten und die Knochenmineralisierung

Vitamin C

  • Wichtig für die Kollagensynthese. Kollagen dient der Knochenmatrix als strukturelles Gerüst

Zink

  • schützt Knochenzellen vor oxidativem Streß
  • verringert den Knochenabbau
  • aktiviert Enzyme, die an der Knochenmineralisierung beteiligt sind
  • an der Kollagensynthese beteiligt
  • aktiviert Osteoblasten

Selen

  • schützt Knochenzellen vor oxidativem Streß
  • verringert den Knochenabbau
  • aktiviert Enzyme, die an der Knochenbildung und -mineralisierung beteiligt sind

bei nachgewiesenem peripheren Serotoninmangel

Unterstützende Behandlungsmöglichkeiten

Bewegung

  • Tai Chi 1

Pflanzenstoffe (Phytotherapie)

Ashwagandha (Withania somnifera, Schlafbeere)

z.B. Phytoform® Ashwagandha 500+ ⇒ 1 Kps. tgl. zum Essen

Einnahme zunächst als Kur über 2-3 Monate, dann sollte unbedingt eine Beratung durch einen erfahrenen Therapeuten und ggf. eine Kontrolle bestimmter Blutwerte erfolgen.

Dreiblatt Kalium Granulat (Bio)®

  • Dreiblatt Kalium Granulat (Bio)® (Dr. Pandalis GmbH)
    ⇒ 1x täglich ca. 5 g (1 gehäufter Teelöffel) natürliches Dreiblatt Kalium Granulat zusammen mit einem Glas Wasser, Naturjoghurt oder Gemüsesaft

Inhaltsstoffe: Spinat-, Giersch- und weißer Gänsefuß-Pulver) 97,3 %, Gewürze (Oregano 1%, Zwiebel 1 %), Verdickungsmittel Johannisbrotkernmehl

Einzelmittel

Komplexmittel

Anthroposophie

WALA® Agaricus comp./Phosphorus
⇒ 1-3x pro Woche 1 Amp. s.c./i.c.an Reflexzonen o. Akupunkturpunkte
Maitake (Grifola frondosa)

Maitakesiehe → https://bioeffekte.info/pflanzen/pilze/maitake/

z.B. HAWLIK Bio Maitake Extrakt + Pulver Kapseln
⇒ 2x tgl. 2 Kps. zum Essen


Quellen: DAA, 01/2025

Quellen, Links & Literatur

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