Definition / Begriffe
ICD-10:
Eine Demenz ist keine Folge des natürlichen Alterungsprozesses! Über 95% der Gehirnzellen sind bis ins höchste Lebensalter funktionell intakt. Mentale und kognitive Gesundheit sind integraler Bestandteil des gesunden Alterns.
Somit ist die Entwicklung dementieller Erkrankungen vielmehr als Folge riskanter Lebensweisen und vorhandener Risikofaktoren anzusehen.
Häufigkeit
- Ca. 10,5% der deutschen Bevölkerung ab 65 Jahren sind an einer Demenzform erkrankt.
- Jedes Jahr entwickeln ca. 400.000 Menschen in Deutschland eine Demenz.
Symptome
- –
Ursachen
- 60-80% Demenz vom Alzheimer-Typ
- 5-10% Vaskuläre Demenz durch Gefäßschäden
- seltenere Ursachen: Morbus Parkinson
nach TCM
- Blut (Xue)-Mangel → Nebel/Schleim im Kopf
nachgewiesene Risikofaktoren
Dauerhaft erhöhte Cortisolspiegel haben neurotoxische (nervenzellschädigende) Effekte und sind mit einem deutlich erhöhten Demenzrisiko assoziiert.
- Folsäuremangel (1,68 faches Demenzrisiko)
- Selenmangel
- Mangel an Omega-3-Fettsäuren
- Magnesiummangel
Ultrafeinstaub (Partikelgröße unter 0,01 Mikrometer) gelangt über die Lunge ins Blut und damit ins zentrale Nervensystem, wo die Partikel Entzündungsreaktionen auslösen. Die Korrelation von Ultrafeinstaubbelastung und dem erhöhten Risiko für Alzheimer-Demenz und Morbus Parkinson ist inzwischen mehfrfach belegt.
[Quellen: Spektrum GESUNDHEIT 03.22]
Inzwischen bestätigen auch Studien die Beobachtung von Hausärzten, daß die längefristige Einnahme von sog. Protonenpumpen (Omeprazol, Pantoprazol etc.) zu einer frühen Demenzerkrankung führen kann.
Die Einnahme eines Säureblockers über 4,4 Jahre erhöhte in einer Studie beispielsweise das Demenzrisiko um 33%.
Quellen: Northuis C et al. Neurology 2023; doi: 10.1212/WNL.0000000000207747
Der regelmäßige Gebrauch von Abführmitteln erhöht das Risiko für Demenz um bis zu 50%.
Quellen: Deutsche Gesellschaft für Neurologie / AKOM 10/2023
- Ca. 2% aller Demenzfälle können auf eine Diabeteserkrankung zurückgeführt werden.
- Je früher man an Diabetes mellitus erkrankt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, eine Demenz zu entwickeln.
- Auch eine erhöhte glykämische Variabilität (Blutzuckerspitzen) und ein schwankender HbA1c-Wert sind mit einem erhöhten Demenzrisiko assoziiert!
Eine frühzeitige Katarakt-Operation verringert das Demenzrisiko signifikant.
Merkmale
- Atrophie (Schrumpfung) der Großhirnrinde
- Verlust cholinerger Neurone im Gehirn
- Ablagerungen des Proteins Beta-Amyloid (Aβ) im Hirnparenchym und in den Hirngefäßen
- Mikroskopisch zeigen sich intrazelluläre Aggregate des Tau-Proteins (Neurofibrilläre Tangles, Alzheimer-Fibrillen). Dieser Aggregation liegt eine übermäßige Phosphorylierung der Tau-Proteine zugrunde. Ungeklärt ist, ob diese Phosphorylierung sekundärer Natur oder krankheitsauslösend ist.
- reduzierte Aktivität der Cholinacetyltransferase in der Großhirnrinde und im Hippocampus.
Diagnostik
Die Diagnose stellt letztlich der Neurologe anhand entsprechender Tests und ggf. einer MRT des Gehirns.
Labor
Cortisol/DHEA-Ratio erhöht
Häufig finden sich intrazelluläre Mängel bei Selen, Magnesium, Zink u.a.
Häufig Folsäure < 4,4 ng/ml
zur Erkennung einer Vit.D-Aktivierungsstörung und eines Rezeptordefekts
Exakte Bestimmung der einzelnenFettsäuren. Häufig ausgeprägte Mängel an EPA und DHA
Behandlungmöglichkeiten
Schulmedizin
- bisher keine sinnvolle Therapiemöglichkeit (es gibt nur einige sehr teure Medikamente, die laut einiger weniger Studien eine fragwürdige Verzögerung des Erkrankungsverlaufs bewirken sollen und über deren Risiken wenig bekannt ist)
Wissenschaft und Ganzheitsmedizin
Basismaßnahmen
Am sinnvollsten ist eine saubere Mikronährstoffanalyse bei einem erfahrenen Therapeuten und die individuell bedarfsgerechte Substitution nach den gefundenen Mängeln.
Im Notfall sollte mindestens eine Grundversorgung mit den Stoffen erfolgen, deren Mangel in der Regel mitursächlich für die Erkrankung ist:
- Magnesium 400mg tgl.
- Omega-3-Fettsäuren
Aurikulo-Medizin
Über Ohrakupunkturpunkte lassen sich einige Hirnregionen immer wieder sehr positiv beeinflussen. Zur Anwendung kommen hierbei der Frequenzlaser und die Templantate, so daß regelmäßige Sitzungen in größeren Abständen als begleitende Therapie möglich sind.
Auch die kleinen Erfolge, die hierbei immer wieder zu verzeichnen sind, bringen Betroffenen und ihren Angehörigen oft einige Erleichterung für den Alltag und immer wieder Mut, Hoffnung und Zuversicht. Eine sehr empfehlenswerte Möglichkeit der Unterstützung!
Blüten-Essenzen
Bachblüten
Australian Bush Flowers
- Australische Living Essenz Orange Leschenaultia ⇒ 3 Trpf. abends

Phytotherapie
z.B. Phytoform® Ashwagandha 500+ ⇒ 1 Kps. tgl. zum Essen
Vitalpilze
Aromatherapie
Homöopathie
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Meditation
Informationsmaterial
- Die Initiative Alzheimer Forschung bietet zahlreiche gute Broschüren zum Download oder Bestellen an.

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