Depression

Depression

Inhaltsverzeichnis

haeufigkeit

Häufigkeit

  • 5-10% der Menschen in Deutschland erfüllen jährlich die Kriterien für die Diagnose „Depression“.
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Pathophysiologie

Nach pharmaunabhängigen Untersuchungen ist die u.g. Serotoninmangel-Hypothese als ursächlicher Mechanismus der Depressionsentstehung kritisch zu hinterfragen. Bezüglich der Wirkung von Serotoninwiederaufnahmehemmern wurden die von der Pharmaindustrie propagierten Wirkmechanismen endgültig widerlegt. Genau genommen ist das Wissen über Entstehung der Depression und die Wirkweise der medikamentösen Therapie sehr gering und in keinster Weise wirklich wissenschaftlich erklärt.

Bisher wurde angenommen, bei einer Depressionen liege ein relativer oder absoluter Mangel des Überträgerstoffes Serotonin an den Nervenverbindungen (Synapsen) in bestimmten Hirnregionen zugrunde. Hierzu kann eine genetische Disposition vorliegen.

Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, daß die Nervenneubildung im Hippocampus (einer wichtigen Hirnregion für das Langzeitgedächtnis und das abstrakte Denken) gestört ist. So weisen Patienten mit depressiven Erkrankungen ein signifikant kleineres Volumen des Hippocampus als Gesunde auf („Neurogenesetheorie“). Möglicherweise ist Volumenminderung des Hippocampus Folge eines erhöhten Kortison-Spiegels bei lang anhaltender Stressreaktion. Daraus ergeben sich Fehlfunktionen des Gedächtnisses aber auch der Steuerung kontextgerechter Emotionen.

Weitere neurophysiologische Befunde bei Depressiven Störungen:
  • Der linke Präfrontalkortex (PFC) – wichtig für aufsuchendes Verhalten u. positive Ziele – ist bei Depressionen unteraktiviert.
  • Umgekehrt findet sich häufig eine Überaktivierung des rechten Präfrontalkortex, begleitet von Angst und Vermeidung. 
  • Bei Depressionen ist der anteriore zinguläre Kortex (ACC) typischerweise unteraktiviert.
    • Die Hypoaktivität im dorsalen ACC führt zu Beeinträchtigungen der Aufmerksamkeit und der Exekutivfunktionen.
    • Die Hypoaktivität im ventralen ACC führt zur Beeinträchtigung des emotionalen Erlebens, des Antriebs, der Entscheidungssicherheit. 
  • Die Amygdala ist bei Depressionen überaktiviert. Dies führt zu einer  Hypersensivität für Negativität und damit auch negativen Affekten bis zu Fluchtreaktion. 

Die Ganzheitsmedizin erkennt bei Betroffenen immer ein massiv gestörtes VATA (schweres VATA-Syndrom) mit seelischer Starre.

Mögliche auslösende / erhaltende Ursachen

Die klinische und praktische Empirik zeigt, daß zahlreiche Ursachen zur Manifestation einer depressiven Symptomatik führen können:

Für folgende Mikronährstoffe ist ein Mangel als mögliche Depressionsursache bisher in Studien nachgewiesen:

  • Eisen
  • Selen
  • Magnesium
  • Vitamin D3
  • Omega-3-Fettsäuren (EPA/DHA)

Die mittel- o. längerfristige Einnahme zahlreicher in der Schulmedizin oft bedenkenlos eingesetzter Medikamente ist nicht selten Auslöser depressiver Episoden. Obwohl viele dieser Zusammenhänge wissenschaftlich und in Studien eindeutig belegt sind, findet dieses Risiko im Praxisalltag kaum Beachtung. Folgende Stoffgruppen sind zunehmend häufig die Hauptursache für Entwicklung einer Depressiven Erkrankung:

  • Hormonpräparate:
    • Hormonpräparate zur Verhütung („Pille„)
    • Hormonersatzpräparate gegen Wechseljahresbeschwerden
  • Cortison (Cortison-Therapie, M. Cushing)
  •  Antibiotika:
    • Chinolone (Ciprofloxacin, Delafloxacin, Levofloxacin, Moxifloxacin, Norfloxacin, Ofloxacin)
  • Protonenpumpenhemmr (sog. „Säureblocker„; Omeprazol, Pantoprazol etc.) [Huang 2018]
  • Melatonin
  • Antikonvulsiva (z.B. Pregabalin, Lamotrigen)
  • GnRH-Agonisten
  • Tamoxifen
  • Interferon
  • Antidepressiva (können nach Absetzen im Rahmen eines Entzugssyndroms selbst neue depressive Symptome und Episoden hervorrufen!) 
  • Amphetamine
Unter Einnahme von Psychopharmaka können depressive Symptome aller Art auftreten als:
  • Nebenwirkung unter laufender Therapie
Nach Dosisreduktion, Absetzen oder Substanzwechsel als:
  • Entzugssymptom, Rebound o. Rezidiv

*(Als Psychopharmaka in diesem Sinne gelten: Bezodiazepine, Z-Substanzen, Ketamin, SSRI,SSNRI, TZA, MAOH, Antipsychotika, Gabapentin, Pregabalin)

  • Alkohol
  • Cannabis
  • Kokakin

Je höher und häufiger die Blutzuckerspitzen, desto ausgeprägter die depressive Symptomatik
glykämische Hypervariabilität


Quellen:
Jessie Inchauspé: Glucose Revolution. The life-changing power of balancing your blood sugar. Heyne Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (10. Januar 2022); ISBN-13: 978-3453605992; S.105

Das Gelbkörperhormon Progesteron ist unser stärkstes natürliches Antidepressivum. 20% aller Progesteronrezeptoren befinden sich im Gehirn.

Die Feinstaubbelastung der Mutter in der Schwangerschaft erhöht das Risiko beim Kind für die Entwicklung einer Depression.


Quellen: Newbury JB, Heron J, Kirkbride JB, et al. Air and Noise Pollution Exposure in Early Life and Mental Health From Adolescence to Young Adulthood. JAMA Netw Open. 2024;7(5):e2412169. doi:10.1001/jamanetworkopen.2024.12169

  • anhaltende Formaldehydbelastung (Raumbelastung durch Möbel, Baustoffe; Textilien, Reinigungs-, Pflege-, Desinfektionsmittel; Körperpflegeprodukte etc.)
  • Blei
  • Hereditäre Hämochromatose
  • Schwäche im Perikard-Meridian
  • stagnierendes Milz-Qi durch übermäßiges Grübeln
  • Blut und Qi-Mangel (v.a. Frauen)
  • Schleim-Feuer (v.a. Männer)
  • Herz-Blut-Hitze (v.a. Männer)
  • Nieren-Essenz-Mangel
  • Nieren-Yang-Mangel
  • Herz-Yin-Mangel
  • Leber-Blut-Stagnation bei Leber-Qi-Stagnation
  • Leber-Feuer
  • Blut-Mangel
  • Qi-Mangel
  • Herz-Feuer mit leerer Hitze
  • Nieren-Yin-Mangel
  • Leber- u. Nieren-Yin-Mangel mit Leber-Wind
  • Lungen- u. Milz-Qi-Mangel führt zu Schleim, der den Kopf benebelt
  • Qi- u. Blut-Mangel führt zu Schleim, der den Kopf benebelt
Risiko

mögliche Folgeerkrankungen & Risiken

  • Mortalität: 2fach erhöht
  • Lebenserwartung: 7-14 Jahre reduziert
  • Risiko für einen Rückfall nach einer Depressiven Episode: 50%
Symptome

hinweisende Symptome

  • Niedergeschlagenheit
  • Antriebsminderung
  • Interessenverlust
  • tendenziell erhöhte Körpertemperatur im Wachzustand *
diagnostik

Diagnostik

Früherkennung

In der Aurikulomedizin läßt sich über verschiedene Testungen mithilfe der RAC-Pulstastung läßt sich eine Instabilität in der Zusammenarbeit beider Hirnhälften direkt nachweisen.


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

Entsprechende kinesiologische Tests durch erfahrenen Therapeuten können unkompliziert die aktuelle Hirnhälftendominanz und damit eine CLI nachweisen.


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

Laboruntersuchungen

Eine Schilddrüsenunterfunktion kann bis zu schweren depressiven Episoden führen. Sie gehört daher auf jeden Fall ausgeschlossen.

Aber auch bei schulmedizinisch als normal erachteter Schilddrüsenfunktion, kann eine latente Schwäche, ein Jodmangel im Gehirn oder ein anderes hormonelles Ungleichgewicht vorliegen, was leider meist nur in der Ganzheitsmedizin entdeckt wird.

Der Brain-derived neurotrophic factor im Serum ist bei depressiven Erkrankungen i.d.R. erniedrigt und steigt unter einer erfolgreichen Therapie wieder an. Er korreliert dabei mit der Größe des Hippocampus.


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

Häufig finden sich intrazelluläre Mängel bei Selen, Magnesium, Zink u.a.

Ein Magnesiummangel alleine kann schon depressive Symptome auslösen!


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

Pregnenolon ist die gemeinsame Vorstufe fast aller Steroidhormone (Östrogene, Testosteron, Progesteron, Cortisol etc.). Das Pregnenolon im Serum ist oft erniedrigt. Durch eine entsprechende Substitution als Bioidentische Hormontherapie kann dann oft tatsächlich eine depressive Symptomatik verschwinden!


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Häufig findet sich ein Folsäuremangel mit Werten < 4,4 ng/ml.


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

zur Erkennung einer Vit.D-Aktivierungsstörung und eines Rezeptordefekts


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

Exakte Bestimmung der einzelnen Fettsäuren. Häufig finden sich ausgeprägte Mängel an EPA und DHA, die dringend substituiert werden müssen.


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

Über das Verhältnis von Insulin und Blutzucker nach einigen Stunden Nahrungskarenz läßt sich auf eine Insulinresistenz durch Blutzuckerspitzen schließen.


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

Häufig sind Lactobacillen und Indol-3-Acetat (IAA, Indolessigsäure) im Stuhl erhöht.
Die vermehrte Indolessigsäure stört den Mitochondrienstoffwechsel intestinaler Stammzellen. In Folge verringert sich die Zahl der Zellen im Darm, die vor Krankheitserregern schützen.


Quellen: Seitenblicke EHK 2024; 73: 113; Thieme


ti100x90-Achtung-01Diese Untersuchung gehört nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und muß von Ihnen privat bezahlt werden!

häufige Befunde in wissenschaftlichen Untersuchungen

  • Volumenminderung verschiedener Hirnregionen (Hippocampus, Thalamus, präfrontaler Cortex)

Therapie

Akuttherapie

leichte depressive Episode

  • angeleitete Selbsthilfe
  • gesprächbasierte Intervention
  • Internet- und mobilbasierte Interventionen (Apps)

mittelgradige depressive Episode

Psychotherapie oder medikamentöse Therapie

schwere depressive Episode

Psychotherapie und medikamentöse Therapie

Psychotherapie

In Deutschland sind folgende vier Psychotherapieverfahren zur Behandlung der Depression zugelassen und erstattungsfähig (sog. „Richtlinienverfahren“):

sog. „Kognitive Verhaltenstherapie“

Annahme: Negative Gedanken und Gewohnheiten unterhalten die depressive Symptomatik.

In den regelmäßigen therapeutischen Gesprächen werden kritisch hinterfragt Selbstzweifel und Grübeleien werden Ziel ist die Erkennung und Veränderung „schädlicher Denkmuster“. 
Die Verhaltenstherapie bezieht sich vor allem auf die akute Situation und ihre Veränderung und weniger auf die Analyse der zurückliegenden Krankheitsentwicklung und Ursachen.

Weiterentwickung von Sigmund Freuds Psychoanalyse.

Annahme: Ungelöste innere Konflikte, deren Ursache meist weit zurück in der frühen Kindheit liegen, sind für die depressive Entwicklung und Symptomatik verantwortlich und müssen erst analysiert werden, um sie dann auflösen zu können.

Es werden in zahlreichen teils mehrfachen Sitzungen pro Woche über 1-2 Jahre die eigene Geschichte und Entwicklung von Kindheit an aufgearbeitet, um innere Konflikte aufzudecken und in der Arbeit mit dem Therapeuten zu überwinden. 

Annahme: Wie bei der Analytischen Psychotherapie gelten innere Konflikte als Krankheitsursache. Die tiefenpsychologische Psychotherapie bezieht sich dabei jedoch mehr auf die aktuelle Konfliktsituation und versucht diese ohne Aufarbeitung der gesamten Lebensgeschichte in kürzerer Therapiedauer zu bearbeiten und zu lösen.

Annahme: Die Depression ist als Ausdruck von Spannungen und Konflikten im sozialen System des Patienten, also seiner Beziehung zu Verwandten, Partnern, Freunden, Kollegen etc. zu sehen.

Der therapeutische Ansatz liegt z.B. in der Erkennung und Förderung eigener Stärken, Verbesserung der Kommunikation etc.

In mittlerweile über neun Studien, zeigt EMDR bessere Wirksamkeit als die meisten herkömmlichen Psychotherapieverfahren. Inzwischen existiert ein eigenes Behandlungsprotokoll der EMDR für die Behandlung von Depressiven Störungen (DeprEnd®).

Medikamentöse Therapie ("Psychopharmaka")

Die medikamentöse Therapie einer depressiven Erkrankung gehört immer und ausschließlich in die Hand eines Facharztes mit entsprechender Kompetenz und Erfahrung. Psychopharmaka werden sehr oft schnell und leichtfertig eingesetzt, ohne zu bedenken, daß damit ein bleibender Schaden angerichtet werden kann. Das Risiko für teilweise sehr langwierige Entzugsstörungen ist schon nach kurzfristiger Einnahme gegeben. Die Nebenwirkungen und Entzugssymptome von Psychopharmaka werden jedoch in der westlichen Schulmedizin weitgehend ignoriert bzw. als (neue) Krankheitssymptome mißgedeutet. Das führt häufig zur Verordnung weiterer oder anderer Psychopharmaka und damit direkt in einen (manchmal lebenslangen) Teufelskreis.

no drugs

"Antidepressiva sind therapeutische Mittel von begrenzter Wirksamkeit in einem spezifischen Setting."

Nichtmedikamentöse Behandlungsformen sind einer Psychopharmakatherapie immer vorzuziehen!


Antidepressiva sind keine Smarties und auch keine Bedarfsmedikation! Ohne fachgerechte Diagnosestellung und Einbettung in ein Therapiekonzept sind Antidepressiva nicht geeignet!

Sonstige Therapien

mehr Sicherheit bei ähnlich gutem Effekt wie EKT, aber mehr Sitzungen nötig

Bei der iVNS werden operativ im Halsbereich zwei Elektroden um Vagusnerv gewickelt. Über ein Kabel unter der Haut werden diese mit einem batteriebetriebenen Pulsgenerator verbunden, der unter das Schlüsselbein implantiert wird.
Seit 2001 ist die iVNS europaweit für die Behandlung sonst therapieresistenter Depressiver Störungen zugelassen. Bisher gibt es deutschlandweit über 30 VNS-Spezialambulanzen.

Nebenwirkungen der iVNS: Heiserkeit, Husten, Schluckbeschwerden, Schmerzen im Halsbereich

z.B. Alpaka-Wanderungen

rTMS beschreibt die Stimulierung der frontalen Hirnregion über Magnetfelder. Diese werden durch an der Stirn auf die Haut aufgelegte Elektroden erzeugt u. in Richtung der Hirnareale gelenkt, die mutmaßlich bei depressiven Störungen elektrisch über- o. untererregt sind.

Inzwischen sind klinisch vielfach bewährte Stimulationsgeräte auch für die Heimanwendung erhältlich. Sie werden wie ein Headset auf der Stirn getragen und über eine App per Handy gesteuert.

rTMS-Behandlungssitzungen dauern ca. 30 Minuten und sind inzwischen bequem zuhause durchführbar. Behandlungsserien werden individuell bestimmt u. umfassen ca. 4 Behandlungssitzungen pro Woche. 

Depressiven Symptomen liegen neurobiologisch gesehen Fehlregulation kortikaler und subkortikaler Strukturen zugrunde: Unteraktivierung des linken dorsalteralen Präfrontalkortex und des ACC auf der einen Seite und Überaktivierung limbischer Strukturen, insbesondere der Amygdala auf der anderen Seite. All diese Strukturen sind durch Regelkreise verbunden, so dass letztendlich die Symptomatik das ganze Spektrum menschlichen Erlebens betrifft: Antriebsminderung, Konzentrations- und Gedächtnisstörung, Grübeln, Kreisen negativer Gedanken, Angst, Störungen von Schlaf, Appetit und Libido.

Die rTMS erlaubt über eine Stimulierung des linken dorsalteralen Präfrontalkortex eine direkte Einflussnahme auf das Ungleichgewicht von Über- und Unteraktivierung. 

Durch die Stimulierung des Stirnhirns der linken Seite profitieren die dort lokalisierten Funktionen des Denkens, die im Rahmen der Depression oft reduziert sind (Konzentration, Gedächtnis, Handlungsplanung, Offenheit für neue Umweltstimuli). Insbesondere findet die Verarbeitung von positiven Emotionen in der linken Hirnhälfte statt. Es kommt hier zu einer Normalisierung des regionalen Erregbarkeits- oder Aktivitätsniveaus durch Induktion neuroplastischer Veränderungen.

Achtung 03
VORSICHT:

Nach Abschluß der offiziellen Therapie einer Depressiven Episode sollte eine Brückenbehandlung stattfinden, um das hohe Rückfallrisiko zu mindern!

Z.B. Self-Management after Therapy (SMArT) → Using implementation intentions to prevent relapse after remission from psychological treatment for depression: The SMArT intervention – PubMed

Ganzheitsmedizinische Behandlungsmöglichkeiten

Orthomol

Orthomolekulare Medizin

Dringend Substitution aller in der Laboruntersuchung festgestellten Mängel in den hohen Normbereich. Manche Stoffe müssen auch deutlich über die oft viel zu niedrig angestzten Referenzbereiche vieler Labors hinaus dosiert werden, um ein bestehendes Defizit wirkungsvoll auszugleichen. Hierzu ist unbedingt Begleitung durch einen erfahrenen Therapeuten notwendig! 

Eine Selbstbehandlung mit Nahrungsergänzungsmitteln ist in den allermeisten Fällen nicht erfolgreich und kann nach meiner Erfahrung eine depressive Symptomatik sogar verschlimmern!

Mikronährstoffe, deren Substitution studienbelegt zur Verbesserung einer depressiven Symptomatik führen können:

Ein Omega-3-Index unter 8 weißt auf einen massiven Mangel hin und es muß auf jeden Fall substituiert werden!

Das richtige Präparat ist entscheidend!

Nach über 20 Jahren Erfahrung mit Substitution von Pmega-3-Fettsäuren in eigener Praxis kann ich ausschließlich die Omega-3-Präparate von der norwegischen Firma norsan empfehlen. Viele Präparate am Markt enthalten eine ungeeignete Zusammensetzung von EPA u. DHA oder Schadstoffe!

Vor längerfristiger Seleneinnahme....

ist immer eine Selenspiegelbestimmung im Vollblut notwendig!

Selen nur in Form von Natriumselenit einnehmen!

- keine organischen Verbindungen!

Vitamin C und Selen immer getrennt mit einem Abstand von 1-2 Stunden einnehmen!

Die Stoffe neutralisieren sich sonst durch Oxidationsvorgänge in ihrer Wirkung.

Zu Vitamin D und Depression finden sind inzwischen über 1900 Studien veröffentlicht, so daß es eigentlich keinen Patienten mit Depression und unbekanntem oder bekannt niedrigem Vitamin-D-Spiegel mehr geben sollte.

Immer noch ungläubige Kollegen schauen bitte hier → vitamin d depression – Search Results – PubMed

z.B. Magnesioform® 150 basisch-organisch ⇒ 2 x tgl. 1 Kps.

Magnesium und Zink immer getrennt mit einem Abstand von 1-2 Stunden einnehmen!

Die Stoffe verbinden sich sonst im Darm zu einem Komplex, der nicht ins Blut aufgenommen werden kann.

Kreatin

z.B. Creatinoform® 3.000+ ⇒ 1 x pro Tag 4-5 g Pulver (= ca. 1 gut gehäufter Messlöffel) in zimmerwarmes Wasser einrühren und auf nüchternen Magen einnehmen.


Quellen: Creatine for Mental Health: Benefits in Depression, Bipolar Disorder & Cognitive Function — Psychiatry & Psychotherapy Podcast | Apr 18, 2025

⇒ Beginn mit 600mg, langsame Dosissteigerung auf max 1600mg

SAMe sollte aufgrund möglicher Schlafstörungen nicht vor dem Schlafengehen oder am Abend eingenommen werden.
Bei empfindlichen Personen zu den Mahlzeiten verzehren.
Grundsätzlich empfiehlt sich eine einschleichende Dosierung!


Quellen: Kagan, B. L. et al. 1990. Oral S-adenosylmethionine in depression: a randomized, double -blind placebo -controlled trial. Am J Psychiatry. 147:591 -595.

Lithium ist seit Jahrzehnten ein bewährtes Mittel zur effektiven Behandlung von Depressionen, Bipolaren Störungen und zur Rückfallprophylaxe. Vor allem die antisuizidale Wirkung therapeutischer Lithiumgaben ist gut belegt.

Auch wenn Lithium nicht therapeutisch eingesetzt wird, sollte zumindest ein bestehender Lithiummangel  ausgeglichen werden. Hierzu sollten Sie sich unbedingt an einen erfahrenen Therapeuten wenden. Auf einen tatsächlichen Lithiummangel kann nur in wenigen Labors untersucht werden. Routinemäßige „Lithiumspiegel“ dienen ausschließlich der Therapieüberwachung und sind für die Aufdeckung eines Mangels deutlich zu unempfindlich!

achtungAuch eine niedrigdosierte Lithiumsubstitution ist auf jeden Fall von einem erfahrenen Therapeuten zu überwachen!
Lithiumüberdosierungen können tödlich sein! 

GMUUm Ihre individuellen Mikronährstoffmängel aufzudecken und eine effektive Substitutionstherapie einzuleiten bieten wir Ihnen unsere Ganzheitsmedizinische Untersuchung an.

Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS)
Wie funktioniert die tDCS?

Mit einer Art Headset werden zwei Oberflächenelektroden auf der Haut links u. rechts im Stirnbereich plaziert. Durch Anlegen einer niedrigen Spannung (wenige Volt) wird ein schwacher Strom (wenige mA) induziert.
In der Hirnrinde unter dem Pluspol (Anode) kommt es dabei zu einer Depolarisation der Nervenzellkörper und somit zu ihrer erhöhten Erregbarkeit. Umgekehrt wird unter dem Minuspol (Kathode) die Erregbarkeit gehemmt.
Es kann somit gezielt die kortikale Aktivität im Gehirn moduliert werden.

Bildgebende Untersuchungen konnten z.B. zeigen, dass bei Depressionen Neuronen im linken dorsolateralan präfrontalen Kortex (DLPFC) unteraktviert sind. Legt man die Anode über dem linken DLPFC an, kann die neuronale Aktivität erhöht werden, was einen antidepressiven Effekt hat. Je nach Erkrankung können die verwendeten elektrischen Felder gezielt angepasst werden.

Die Effekte lassen bei einmaliger Anwendung rasch (innerhalb von Minuten) nach. Bei wiederholter Anwendung über mehrere Wochen bis zu täglich können jedoch anhaltende Effekte erreicht werden.

Inzwischen sind tDCS-Headsets für die Behandlung zu Hause erhältlich, die vom Patienten über eine Handy-App selbst gesteuert werden. Dauer und Häufigkeit der ca. 30-minütigen Behandlungen werden vom Therapeuten individuell festgelegt.

Probiotics

Mikrobiotik

Unterstützung der Darmflora

  • Lactobacillus helveticus und Bifibacterium longum 3x 109 koloniebildende Einheiten
    z.B. Darm-in-form Flora Spektrum ⇒ 1x tgl. 1 Kps. zum Essen

Quellen: Wallace CJK, Foster JA, Soares CN, Milev RV. The Effects of Probiotics on Symptoms of Depression: Protocol for a Double-Blind Randomized Placebo-Controlled Trial. Neuropsychobiology. 2020;79(1):108-116. doi: 10.1159/000496406. Epub 2019 Feb 13. PMID: 30759442.

BHT

Bioidentische Hormontherapie (BHT)

Ausschließlich durch einen erfahrenen Ganzheitsmediziner! Unter dem Begriff „Bioidentisch“ werden oft unreflektiert Hormone ohne vernünftige Kontrolle verabreicht, was durchaus riskant sein kann.

Bewährt hat sich die aktivierte Eigenbluttherapie mit Zusatz homöopathischer Einzelmittel
→ 
 in der Regel Serien mit 5-10 Behandlungen im Abstand von je 7 Tagen.

⇒ Substitution nur nach Spiegelbestimmung durch einen in Bioidentischer-Hormon-Therapie erfahrenen Therapeuten


Quellen: Ganzimmun Diagnostics, Fachinfo 0098, Prenenolon

sollte nicht substituiert werden. Östrogengaben sind nie ungefährlich und immer mit einem für den einzelnen nicht kalkulierbaren Krebsrisiko verbunden!

Die bessere (aber halt nicht so schön praktische) Alternative ist es dem Organismus wieder ein Gleichgewicht innerhalb der Steroidhormonproduktion zu bringen. Hierzu bedarf es der Erfahrung des Therapeuten und der Mitarbeit, Geduld und letztlich finanziellen Möglichkeit des Patienten.

Übungen

Nutzen Sie doch mal den Schrittzähler Ihres Handys oder Ihrer schicken Smartwatch:

Mindestens 7000 Schritte am Tag verringerten in einer 2024 veröffentlichten Studie das Depressionsrisiko deutlich. Pro 1000 Schritte mehr am Tag sank das Risiko weiter!

Die Lösung der Faszien im Schulter-Nacken-Bereich mithilfe einer Faszienrolle konnte in einer Studie der Uni Witten/Herdecke die depressive Symptomatik der Teilnehmer signifikant verbessern.

Bitte lassen Sie sich unbedingt zunächst von einem Facharzt untersuchen. Die hier genannten Mittel und Maßnahmen können Ihnen durchaus aus leichten Depressiven Zuständen heraus helfen oder begleitend zu einer Psychotherapie hilfreich sein. Bei schweren depressiven Erkrankungen reicht eine rein komplementäre Behandlung aber oft nicht aus und Sie verlieren wertvolle Zeit, in der sich Ihr Zustand verschlechtern sogar könnte. Führen Sie bitte bei Anzeichen einer depressiven Erkrankung keine reine Selbstbehandlung durch, sondern suchen Sie sich unbedingt einen ärztliche Therarapeuten!

Methylenblau

Methylenblau

Methylenblau ist das älteste synthetische Antidepressivum überhaupt. Es wir seit fast einem Jahrhundert weltweit in der Psychiatrie eingesetzt. Unzählige Daten und die langjährige Erfahrung sollten erwarten lassen, daß Menschen diese bekannte, preiswerte und effektive Behandlungsmöglichkeit auch nutzen. Leider verhindern Pharmaindustrie und Psychiater diesen Weg zugunsten gewinnträchtiger Multipharmatherapien.

Allerdings gehört auch die Behandlung mit Methylenblau in die Hände eines erfahrenen Therapeuten. Denn es gilt auch hier: Die Dosis macht das Gift! Und es sind wichtige Kontraindikationen zu beachten. 

Nehmen Sie NIEMALS METHYLENBLAU IN KOMBINATION MIT DEN SEROTONINSPIEGEL ERHÖHENDEN ANTIDEPRESSIVA (MAO-Hemmer, SSRI, SNRI) ODER MIT PHENOTHIAZINEN EIN!

Phytotherapie

Phytotherapie

SafranDie Stoffe Crocin und Crocetin aus dem Safranextrakt zeigen nachweislich eine gute antidepressive Wirkung.

In Studien war die Wirkung von Safranextrakten in einer Dosierung ab 30mg tgl.  jener von den schulmedizinisch verwendeten Antidepressiva Citalopram, Sertalin und Fluoxetin ebenbürtig, allerdings ohne deren Risiken und Nebenwirkungen.

z.B.: Cefasafra® Kapseln (enthält Vit.B5 + B12) ⇒ 2x tgl. 1 Kps.

oder: SAFRAN EXTRAKT KAPSELN von Sunday Naturals ⇒ 1x tgl. 1 Kps.


Quellen: Chrubasik-Hausmann S. Z Phytother 2024; 45: 10-14; doi: 10.1055/a-2132-4984

z.B. Phytoform® Ashwagandha 500+ ⇒ 1 Kps. tgl. zum Essen

der alkoholische Extrakt von Mentha piperita (auch als Tinktur bezeichnet) nicht zu verwechseln mit dem meist durch Wasserdampfdestillation gewonnenen Ätherischen Pfefferminz-Öl!

  • z.B. Nielsen Massey Peppermint Extract® Lösung ⇒ 3x tgl. 10 Trpf.
  • z.B. Bio Pfefferminze Tropfen von Auwald® ⇒ 3x tgl. 10 Trpf.

Eine weiter sehr preiswerte und auf jeden Fall die natürlichste Variante ist das Halten einer Pfefferminzpflanze, von der man die Spitzen der Blattkronen direkt essen kann ⇒ 2-3 Blattkronen am Tag gut kauen und schlucken.

Urtinkturen

Australian Bush Flowers

  • Tall Yellow Top ⇒ 2 x täglich 7 Tropfen unter die Zunge
  • plus Waratah  ⇒ 3 x täglich 3 Tropfen unter die Zunge
  • plus Kapok ⇒ 2 x täglich 7 Tropfen unter die Zunge

Einnahme über mehrere Monate fortführen!

Bezugsquelle für original Australian Bushflowers → https://www.australian-bushflowers.com/

übrigens...

...

Bei depressiver Erkrankung ist eine bestimmte Hirnregion (der sog. rechte präfrontale Cortex) besonders aktiv. Diese Region verarbeitet vor allem negative Gedanken. In MRT-Untersuchungen konnte nun gezeigt werden, daß bei Menschen, die gerade frisch verliebt und voller romantischer Gefühle sind, genau diese Hirnregion in ihrer Aktivität deutlich gedämpft wird. Das bestwirksame Mittel gegen Depression ist daher wissenschaftlich nachweisbar die romatische Liebe!
Aromatherapie

Aromatherapie / Ätherische Medizin

Ätherische Öle

Aroma-TCM

als Aromaakupressur zur Selbstanwendung o. beim Therapeuten als Aromaakupunktur:

achtungVORSICHT: Bei der Anwendung Ätherischer Öle kann es zu Unverträglichkeitsreaktionen oder zu allergischen Reaktionen kommen. Sollten Sie mit dem betreffenden Öl noch nie oder höchstens einmal im Leben in Kontakt gekommen sein, so testen Sie zunächst einen Tropfen des (am besten mit einem neutralen Öl verdünnten) entsprechnden Ätherischen Öls durch Einmassieren in die Ellenbeuge.

homeopathy

Homöopathie

häufig angewendete Einzelmittel

Sie sollten Einzelmittel auf eigene Faust nur als Akutmittel in niedriger Potenz zur Linderung Ihrer Beschwerden versuchen.
Gerade chronische Erkrankungen bedürfen einer Konstitutionsbehandlung und der genauen Kenntnis des zugrundeliegenden Miasmas. Die Mittelfindung ist nicht einfach und bedarf einer ausgiebigen Anamnese und Testung (Zeitaufwand oft 1-2 Stunden) und vor allem großer Erfahrung. Wenden Sie sich daher unbedingt an einen in klassischer Homöopathie sehr erfahrenen Therapeuten!

  • Conium maculatum C200 ⇒ nach Angaben Ihres Therapeuten
Schuesslersalze

Schuesslersalze

⇒ 3-4x tgl 2Tbl. mit etwas Abstand zum Essen im Mund zergehen lassen

siehe auch → Schüßler-Salz Nr.18 auf wirkungen.info

⇒ 3x tgl. 2 Tbl. mit Abstand zum Essen im Mund zergehen lassen


siehe auch → Zinkum chloratum auf wirkungen.info

Anthroposophie-

Anthroposophische Medizin

Bryophyllum 50% Pulver (WELEDA) ⇒ 3x tgl. 1-2 Messerspitzen in einem halben Glas stillen Wasser oder Kräutertee einnehmen

Indikationspunkte (Behandlung nur durch erfahrenen Therapeuten):
  • Dü3
  • Lu3, Lu7, He9
  • Frauen: He7, Ma36, Mi9, Mi6, Le3,Di4, LG20+Ex-HN-1, Ni3
  • Männer: LG20+Ex-HN-1, Ma8, KG17, Di11, Di4, He7, Ma36, Mi9, Mi6, Mi4, Le3, Ni3
  • Depression mit ängstlicher Anspannung nach Trauma:
    Gb13 + LG24 (den Geist verwurzeln) & Di4 + Le3 (Vier Öffner) 

Akupunkturserie z.B.: 1x wöchentlich à 45 Minuten über 12 Wochen

nur durch erfahrenen Therapeuten!

Häufig finden sich über spezielle Testpunkte am Ohr Einflüsse von versteckten Entzündungsherden, durch Operations- oder Verletzungsnarben, durch Pearcings oder Tätowierungen, aber auch durch psychische Traumata und negative Überzeugungen, die den Organismus belasten und eine energetische Therapie oft stören oder gar verhindern.
Diese sog. Störherde sollten vor jeder weiteren Diagnostik und Therapie (wenn immer möglich ursächlich) behandelt werden.

nur durch erfahrenen Therapeuten!

nur durch erfahrenen Therapeuten!

nur durch erfahrenen Therapeuten!

nur durch erfahrenen Therapeuten!

nur durch erfahrenen Therapeuten!

TCM

TCM (中醫學)
Traditionelle Chinesische Medizin

Indikationspunkte (Behandlung nur durch erfahrenen Therapeuten):
  • Dü3
  • Lu3, Lu7, He9
  • Frauen: He7, Ma36, Mi9, Mi6, Le3,Di4, LG20+Ex-HN-1, Ni3
  • Männer: LG20+Ex-HN-1, Ma8, KG17, Di11, Di4, He7, Ma36, Mi9, Mi6, Mi4, Le3, Ni3
  • Depression mit ängstlicher Anspannung nach Trauma:
    Gb13 + LG24 (den Geist verwurzeln) & Di4 + Le3 (Vier Öffner)

Akupunkturserie z.B.: 1x wöchentlich à 45 Minuten über 12 Wochen

Yueju Wan

nur bei Leber-Qi-Stagnation; nicht bei Leere-Mustern!; schnell einsetzende antidepressive Wirkung

achtungNur durch erfahrenen Therapeuten!
Keine Importware!

lion&apos;s mane mushroomz.B.
HAWLIK Bio Hericium Extrakt Kapseln
⇒ 2x tgl. 2 Kps. (= 1200mg Bio Hericium Extrakt)
oder
Bio Hericium Erinaceus Extrakt Kapseln von Sunday Natural ⇒ 2x täglich 1 Kapsel (Pro Kapsel 500mg Bio Hericium Erinaceus Extrakt) mit 200ml Wasser zu den Mahlzeiten einnehmen.


weitere Informationen →  http://bioeffekte.info/pflanzen/pilze/hericium/

Cordycepsz.B. Phytoform® Cordyceps 400+
⇒ 3x tgl. 1 Kps. (90 Kps. ca. 25,00€)
weitere Informationen →  https://bioeffekte.info/pflanzen/pilze/cordyceps/


Quellen: DAA e.V. München 01/2025

Chaga (Inonotus obliquus)


weitere Informationen →  http://bioeffekte.info/pflanzen/pilze/chaga/

Maitakesiehe → https://bioeffekte.info/pflanzen/pilze/maitake/
z.B. HAWLIK Bio Maitake Extrakt + Pulver Kapseln
⇒ 2x tgl. 2 Kps. zum Essen


Quellen: DAA, 01/2025

besser: Kombinationen

z.B. formmed Phytoform® Vitalpilz-Komplex
⇒ 3x tgl. 1 Kps. zum Essen
(90 Kps. reichen 1 Monat und kosten ca. 40,00€)

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Yoga

Asanas
  • Setu Bhandasana (Brücke)
  • Anjaneyasana (Tiefer Ausfallschritt rechts/links)
  • Virabhadrasana I (Krieger I)
  • Danurasana (Bogen)
  • gegen Antriebslosigkeit: Ustrasana (Kamel)
  • Sonnenatmung
  • Anahata-Chakra-Meditation

Marmatherapie

Mudras

Hand-Mudras

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Sonstige Therapieformen

Yīnchā-Therapie

Nur durch erfahrenen Therapeuten empfohlen:

  • LG-20, YinTang, Bl-10
  • He-03, Ma-36, Lu-07, Pe-07
  • Psychoaktive Massage (PAM) durch erfahrenen Therapeuten
  • Grauer Achat
    ⇒ z.B. über Mineral-Akupunktur an Ashi-Punkten
  • Bernstein

achtungVORSICHT: Erkrankungen können nicht mit Steinen oder Kristallen geheilt werden! Aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften können sie jedoch oft – indem man sich mit ihnen beschäftigt – helfen, eine gute heilungsfördernde Umgebung zu schaffen. Unerwünschte Nebenwirkung durch die Anwesenheit oder das Berühren von Steinen und Kristallen sind bisher nicht beschrieben worden.

hilfreiche Adressen & Links

Notfälle

Info-Telefon Depression:

0800 / 33 44 533

Mo, Di, Do: 13:00 – 17:00 Uhr
Mi, Fr: 08:30 – 12:30 Uhr


 

Info-Mail Depression:

Schreiben Sie einfach an:
bravetogether@deutsche-depressionshilfe.de

Quellen & Literatur

  1. Wei-Sheng Huang, Ya-Mei Bai, Ju-Wei Hsu, Kai-Lin Huang, Chia-Fen Tsai, Tung-Ping Su, Cheng-Ta Li, Wei-Chen Lin, Shih-Jen Tsai, Tai-Long Pan, Tzeng-Ji Chen, Mu-Hong Chen; Use of Proton Pump Inhibitors and Risk of Major Depressive Disorder: A Nationwide Population-Based Study. Psychother Psychosom 18 January 2018; 87 (1): 62–64. https://doi.org/10.1159/000485190
  2. Tiffany Huber; Daniel Krüerke; Ana Paula Simões-Wüst: How Physicians and Nursing Staff Perceive Effectiveness and Tolerability of Bryophyllum Preparations: An Online Survey in an Anthroposophic Hospital  
    Complement Med Res (2024) 31 (2): 116–123. https://doi.org/10.1159/000536015  Article history PubMed: 38185101
  3. Müller-Oerlinghausen B, Eggart M, Norholt H, Gerlach M, Kiebgis GM, Arnold MM, Moberg KU. Berührungsmedizin – ein komplementärer therapeutischer Ansatz unter besonderer Berücksichtigung der Depressionsbehandlung [Touch Medicine – a complementary therapeutic approach exemplified by the treatment of depression]. Dtsch Med Wochenschr. 2022 Feb;147(4):e32-e40. German. doi: 10.1055/a-1687-2445. Epub 2021 Dec 17. PMID: 34921360; PMCID: PMC8841210.
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