Vitamin-D-Rezeptor-(VDR)-Mangel

Darmdysbiose

Definition

Das meist als „Rezeptordefekt“ bezeichnete Phänomen beschreibt eine Störung im Vitamin-D-Rezeptor-(VDR)-Signalweg. In der Regel liegt dabei ein Mangel an VDR  aufgrund einer unzureichenden Expression vor.

Die aktivierte Form des Vit.D (1,25(OH)2D, Calcitriol) gelangt so nicht in ausreichender Menge an seinen Wirkort in den Zellen. Calcitiol sammelt sich in Folge vor den Zellen im Blut an. Die so gemessenen erhöhten Calcitriolwerte gehen auffällig häufig mit der Erhöhung auch klassischer Entzündungsmaker (CK, CRP) und dem vermehrten Auftreten chronisch-entzündlicher sowie autoimmuner Erkrankungen einher.

Symptome

Ursachen / Begünstigende Faktoren

Mikroben sind in der Lage, den VDR zu blockieren:

  • EBV
  • Herpes
  • Borrelien
  • Chlamydien

,, und Quecksilberbelastungen

Folgeerkrankungen

Diagnostik

Zusätzlich zur etablierten Bestimmung des Calcidiol-Spiegels (25(OH)D) muss Calcitriol (1,25(OH)2D) geprüft und beide in ein Verhältnis zueinander gesetzt werden.

Werte der Ratio > 1 korrelieren mit vermehrten Entzündungsreaktionen und zeigen eine Störung im VDR-Signalweg (kurz einen „Vitamin-D-Rezeptor-Defekt“) an.

Behandlungsmöglichkeiten

Nach westlichen Leitlinien

keine

BODI-Protokoll

Das sog. BODI-Protokoll nach dem Münchener Arzt Christian Burghardt ist die bisher etablierteste Methode der Ganzheitsmedizin bei einem diagnostizierten VDR-Defekt und entsprechenden Symptomatiken.

  • Vitamin-D-bindendes Protein
  • Magnesium
  • Calcium
  • Bor
  • Vitamin A
  • Vitamin K2 

Aromatherapie

Ätherische Öle